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Oschatz 400 Teilnehmer am dritten Oschatzer Weihnachtssingen
Region Oschatz 400 Teilnehmer am dritten Oschatzer Weihnachtssingen
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10:46 07.03.2018
Der Oschatzer Posaunenchor musizierte zum Weihnachtssingen. Quelle: Foto: Bärbel Schumann
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Ina Streit hat Tochter und Mann an den Händen gefasst. Die Drei tanzen zu den Klängen des Schneewalzers und singen wie viele der über 400 Besucher des Weihnachtssingens auf dem Neumarkt voller Inbrunst mit. An anderen Stellen des Neumarktes haben sich am Samstagabend Oschatzer und ihre Gäste untergehakt und schunkeln mit, während auf der kleinen Bühne vor der großen, hell erleuchteten Weihnachtstanne Vorsänger den Takt angeben.

Oberbürgermeister Andreas Kretschmar schwärmte

„Das ist doch einmalig schön“, schwärmte sogar Oberbürgermeister Andreas Kretschmar und strahlte, als ob er mit den Lichtern auf dem Baum konkurrieren müsste. Ein Schwärmen, das zugleich – und das nicht nur bei ihm – den Wunsch entfacht, dass diese Veranstaltung zu einer schönen Tradition in Oschatz werden möge.

Zu Beginn des nunmehr dritten Weihnachtssingens hatte er die versammelten Einwohner der Stadt und ihre Gäste, darunter viele Ehemalige, die zu den Feiertagen in die alte Heimat gereist sind, herzlich begrüßt. Cheforganisatorin des Singens Katrin Hanel von der Werbegemeinschaft hatte diesmal die Oschatzer Kantorei und den St. Aegidien-Gospelchor, den Posaunenchor der Kirchgemeinde als Mitwirkende gewinnen können. Zudem hatten sich einige Privatpersonen wie Uta Schmidt aus Oschatz und Thomas Konopka aus Cassabra bereit erklärt, als Instrumentalisten das Singen zu unterstützen. Grit Jähn steuerte kurze Weihnachtsgeschichten bei und verschaffte so den anderen Mitwirkenden eine kleine Verschnaufpause. Und alle waren überrascht, wie toll Mädchen und Jungen aus dem Kinderheim in Sornzig mit ihren Betreuern Weihnachtslieder singen können.

Dank an Spender der OAZ-Aktion „Licht im Advent“

All diese Akteure gestalteten das einstündige gemeinsame Singen. „Katrin Hanel hat uns gefragt, ob wir uns beteiligen. Sie brauchte noch musikalische Unterstützung für die Aktion. Ich muss sagen, das ist eine feine Sache und uns allen macht es richtig Spaß, hier mitzumachen“, erklärte Teamleiter Thomas Pietsch in einer Singe-Pause der Sornziger Gruppe. „Für uns ist es auch eine gute Möglichkeit, zum Danke sagen an die Spender bei der OAZ-Aktion“, ergänzt Pietsch. Sein Dank galt aber auch jenen, die mit dem Kauf eines Lichtes oder von Gegrilltem, Glühwein und anderen Getränken beim Weihnachtssingen seine Heimkinder unterstützen. Denn Katrin Hanel hatte zu Beginn des Singens verkündet, dass sämtlicher Erlös der Veranstaltung auf das Heimkonto fließt.

Anschließend Friedenslicht in der Aegidienkirche

Nachdem es hieß „Oschatz singt unter dem Weihnachtsbaum“ zog es viele der Teilnehmer in die St. Aegidienkirche. Noch unter dem Geläut der Glocken hatte sich dort der Altarraum mit Menschen gefüllt, um das eingetroffene Friedenslicht aus Bethlehem zu begrüßen und es später mit Laternen und Kerzen nach Hause zum bevorstehenden Fest der Liebe und der Nächstenliebe, aber auch des Friedens zu tragen. Pfarrer Christof Jochem stimmte mit einer kurzen Andacht darauf ein und segnete das Licht und die versammelten Menschen.

Von bärbel schumann

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