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Oschatz 440 Oschatzer haben schon ihr Kreuzchen gemacht
Region Oschatz 440 Oschatzer haben schon ihr Kreuzchen gemacht
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17:13 13.08.2014
Noch bis zum 29. August haben Einwohner der Stadt Oschatz die Möglichkeit, im Bürgerbüro im Rathaus die Briefwahl zu nutzen. Quelle: Dirk Hunger

"Seit dem 6. August haben die Einwohner der Stadt Oschatz die Möglichkeit, die Briefwahl bei uns im Bürgerbüro durchzuführen", sagt der Oschatzer Hauptamtsleiter Manfred Schade, der auch für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl in der Stadt zuständig ist. In den vergangenen zehn Jahren habe es einen stetig steigenden Trend zur Briefwahl gegeben. Dieser Trend habe sich jetzt auf einem hohen Niveau eingepegelt, bestätigt Schade.

War das Auszählen des Briefwahlbezirkes Anfang der 90er Jahre noch eine schnelle Sache, so hat sich die jetzt grundlegend geändert. Teilweise werden hier mehr Stimmen ausgezählt als in einem regulären Wahllokal. "In einem Jahr wurden bis 1200 Stimmzettel aus dem Briefwahlbezirk ausgezählt", sagt Manfred Schade. Diese Zahl schwankt jedoch je nach der Wahl. "Europawahl oder Bundestagswahl stehen in der Wählergunst nicht weit oben, deshalb sind hier auch weniger Wähler und Briefwähler unterwegs. Bei Stadtratswahl oder auch Bürgermeisterwahl sieht diese Zahl schon wieder ganz anders aus", so Schade.

Schon jetzt deutet sich an, dass die sächsische Landtagswahl hoch in der Wählergunst steht, da in der ersten Woche schon 440 Wähler ihr Stimme abgegeben haben. Wer auf diese Weise sein Wahlrecht wahrnehmen möchte, hat dazu noch bis zum Freitag, dem 29. August, 16 Uhr im Oschatzer Bürgerbüro im Rathaus die Gelegenheit.

Potenzielle Briefwähler sollten sich im Vorfeld oder im Bürgerbüro genau informieren, wie die Wahl abläuft. "Es ist genau darauf zu achten, welcher Schein in welchem Briefumschlag gehört. Neben dem Wahlzettel, bekommt der Wähler nämlich auch eine Versicherung an Eides statt die ebenfalls dazugehört", erklärt Manfred Schade. Befinden sich die Versicherung sowie der Wahlzettel in einem Briefumschlag, kann die Stimme nicht ausgezählt werden.

Warum dies so ist, begründet Manfred Schade mit dem Wahlgesetz. Liegen der Wahlzettel mit dem Votum und die Erklärung in einem Umschlag, dann ist der Grundsatz der geheimen Wahl nicht mehr erfüllt. Obwohl die Wähler bei der Abgabe ihre Briefwahlstimmen auf diesem Sachverhalt hingewiesen werden, müssen die Mitglieder der Briefwahlkommission jedes Mal zwischen 30 bis 40 Stimmen für ungültig erklären. Eine echte Erklärung für dieses Phänomen hat Manfred Schade nicht. Er vermutet: "Wahrscheinlich wird im Eifer des Gefechts der Briefumschlag vertauscht oder beide Zettel wandern in einem Umschlag." Auf jeden Fall nimmt die Auszählung der Briefwahl- stimmen jedes Mal mehr Zeit in Anspruch, weil nicht nur die Wahlzettel, sondern auch die Erklärungen geprüft werden.

Rösner, Hagen

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