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Oschatz 50 Helfer beim Arbeitseinsatz "Grüne Träume" in Naundorf
Region Oschatz 50 Helfer beim Arbeitseinsatz "Grüne Träume" in Naundorf
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17:21 11.03.2012
Öko-Pädagoge Heino Streller (links) und Marie Voigt von der Jugendumweltgruppe erledigen letzte Schritte beim Bau des neuen Weidenzauns. Zusammen mit rund 50 weiteren Helfern packten sie am Sonnabend in Naundorf an. Quelle: Sven Bartsch

Von CHRISTIAN KUNZE

Auf der Wiese am Naundorfer Spielplatz blühen die ersten Krokusse, Zeugnisse der letzten gemeinsamen Aktion beider Vereine im Herbst 2011. Weitere Hingucker werden in wenigen Jahren die Weidenzelte und der sie verbindende Zaun sein, die dort am Sonnabend errichtet wurden. Ergänzt werden die Naturtippis durch eine Sitzgruppe, die Vertreter beider Vereine und weitere Mitstreiter ebenfalls in mehrstündiger Arbeit errichteten. Für ein außerdem geplantes Insektenhotel haben die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen am Wochenende vorerst die Fundamente gegossen. Der Standort für eine Sonnenuhr, die ebenfalls im Rahmen der "Grünen Träume" errichtet werden soll, muss noch gefunden werden.

Möglich gemacht wird das Projekt durch den Wettbewerb "Hoch vom Sofa" der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, an dem sich die Naundorfer Kinder- und Jugendumweltgruppe der Grünen Welle erfolgreich beteiligt hat. Mit Hilfe des Preisgeldes und unter Anleitung eines Trägers wie eben dem Umweltverein Grüne Welle sollen Kinder und Jugendliche sprichwörtlich "hoch vom Sofa" und vor ihrer Haustür gemeinsam Ideen umsetzen, die den Ort bereichern.

Sebastian Herbst (12) und Lisbeth Heinze (13) haben die Aktion mit vorbereitet und freuen sich, dass es nun endlich losgehen kann. "Das hat dem Spielplatz noch gefehlt", sagt Lisbeth Heinze und zeigt stolz auf das Areal des Spielplatzes, dass an den Park grenzt, wo die Weidenzelte "wachsen".

Unter fachmännischer Anleitung gehen an diesem Vormittag auch Laien ans Werk. Öko-Pädagoge Heino Streller vom Atelier Grünschuh hat sich am frühen Morgen aus Borna bei Leipzig auf den Weg gemacht, um mit anzupacken. Er knüpfte zur Sächsischen Landesgartenschau 2006 in Oschatz (Lago) Kontakte zum Umweltverein und beteiligt sich seitdem an Aktionen.

Annett Erdmann, die Leiterin der Ökologischen Station in Naundorf, freut sich, dass durch die Zusammenarbeit beider Vereine auch Helfer von außerhalb gewonnen werden konnten. Dazu gehören Leon Finger (8) und sein Bruder Max (11). "Wenn wir bei unseren Großeltern in Naundorf zu Besuch sind, gehen wir meistens auch auf den Spielplatz", sagt Max. Leon möchte am liebsten noch öfter mit dabei sein, wenn sich die Umweltgruppe in Naundorf trifft. "Da war ich schon mehrmals. Das macht Spaß. Beim nächsten Mal, wenn wir hier weiterbauen, bin ich auch wieder mit dabei", kündigt der Junge an.

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