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Abiturientin Caroline Golchert aus Oschatz ist die neue FÖJlerin in der Ökologischen Station in Naundorf

Abiturientin Caroline Golchert aus Oschatz ist die neue FÖJlerin in der Ökologischen Station in Naundorf

Seit gut einer Woche gibt es ein neues Gesicht in der Ökologischen Station Naundorf: Caroline Golchert aus Oschatz absolviert dort ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ).

Vom Apfel der am Baum reift bis zum Saft, der ins Glas kommt: Diesen Weg bestreiten Kinder in der Ökostation Naundorf nun gemeinsam mit Caroline Golchert.

Quelle: Sven Bartsch

Naundorf/Oschatz. Von CHRISTIAN KUNZE

Freude herrscht darüber nicht nur bei den zahlreichen Kindergruppen, die hier regelmäßig ein- und ausgehen, sondern auch bei Stationsleiterin Annett Erdmann.

 

 

 

Im Sommer schloss die 20-Jährige das Thomas-Mann-Gymnasium in Oschatz mit dem Abitur ab. Die Hochschulreife in der Tasche, war sie sich noch nicht so recht im Klaren darüber, welchen Weg sie wählen soll. "Kinder habe ich schon immer gern um mich", sagt die junge Oschatzerin, die nach dem Jahr in Naundorf wahrscheinlich in Richtung Pädagogik eine Ausbildung oder ein Studium beginnen möchte.

Die Natur, das zweite große Feld, das ihr in der Ökologischen Station in Naundorf begegnet, hat sie schon immer fasziniert. "Ich fotografiere sehr gern, überwiegend draußen, meine Umwelt hat so vieles zu bieten", sagt sie. Im Rahmen eines Projekts im Abschlussjahr am Gymnasium besuchte sie mit ihren Mitschülern die Naturinsel Drachenmühle in Schweta. Dort wurde ihr Sinn für die Natur dann endgültig geweckt. "Das war wirklich faszinierend, ich habe mich sehr wohl gefühlt. Das war wie eine Woche Urlaub für mich", sagt sie rückblickend. Nun freut sie sich, dass im FÖJ ihre beiden Steckenpferde unter einen Hut kommen.

Die ersten gemeinsamen Stunden mit Grundschülern aus der Region hat Caroline in guter Erinnerung. "Es strengt an, macht aber auch ungeheueren Spaß mit den Kleinen", meint sie.

Im Umgang mit den Jungen und Mädchen hat sie schnell gemerkt, dass es nicht reicht, Lehrerin, Mutter oder "große Schwester" zu spielen. "Man kommt nicht darum herum, von allen drei Rollen etwas einzubringen", gibt sie zu. Die Neugier der Kinder war groß, Berührungsängste gab es keine. Und egal ob beim Kartoffelprojekt, beim Basteln der Spendenboxen für die Blumenzwiebelaktion oder demnächst beim Apfelsaft pressen: Die Natur birgt viel Begeisterung, für die Kinder ebenso wie für die neue FÖJlerin in Naundorf.

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