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Oschatz Achtung, Häuslebauer: Im nächsten Jahr kann's im Cunnersdorfer Weg losgehen
Region Oschatz Achtung, Häuslebauer: Im nächsten Jahr kann's im Cunnersdorfer Weg losgehen
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16:53 06.02.2015

Von Hagen Rösner

Der Cunnersdorfer Weg liegt an der Wermsdorfer Straße in Richtung Ortsausgang.

"Wir haben im vergangenen Jahr festgestellt, dass wir bei der Ausweisung von Wohnbauflächen großen Nachholbedarf haben, weil unsere vorhandenen Wohnbauflächen langsam zu Ende gehen", sagte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos). Aus diesem Grund hatte sich unlängst der Hauptausschuss der Stadt mit möglichen Standorten beschäftigt. "Als Ergebnis dieser Sitzung haben wir jetzt diese Sitzungsvorlage zum Beschluss vorliegen und wollen einen Aufstellungsbeschluss fassen", so der OBM weiter.

"Wir wollen den innerstädtischen Standort Cunnersdorfer Weg jetzt überplanen, damit wir hier Baurecht schaffen können", informierte der städtische Bauamtsleiter Michael Voigt. Die Stadtverwaltung plant, im kommenden Jahr zumindest 50 Prozent des vorgesehenen Areals zu erschließen. "Wir hoffen, dass wir dann erst einmal sechs Baugrundstücke möglichen Interessenten anbieten können", so Voigt gegenüber den Abgeordneten.

Nach bisherigen Erfahrungen der Oschatzer Stadtverwaltung sind vor allem Baugrundstücke in der Größenordung zwischen 800 und 1200 Quadratmetern gefragt. "Gerade Baugrundstücke in dieser Größenordung wollen wir an diesem Standort zur Verfügung stellen", sagt Voigt. Obwohl es noch keine verbindliche Planung gibt, konnten sich die Stadträte über eine mögliche Grundstückseinteilung des Eigenheimstandortes informieren. Dabei wurde berichtet, dass ein Teil des Geländes auf Grundstücken der Oschatzer Wohnstätten GmbH liegt. Dort waren vor einiger Zeit bereits Gebäude und auch Schuppen abgerissen worden. Hier könnten schätzungweise sechs Bauplätze entstehen. "Wir schätzen ein, dass es sich hier um einen sehr guten Standort handelt, der sich sehr gut vermarkten lässt. Wir haben schon einmal die Erschließungskosten an Hand bestehender Standorte hochgerechnet und glauben, dass wir hier ganz gut liegen", meint Voigt.

Später könnte der Cunnersdorfer Weg weiter erschlossen werden, um zusätzliche Bauplätze anbieten zu können. Auf dem Gebiet befindet sich noch ein Eigenheim aus der Zeit vor der Wende. Drei Grundstücke dort sind in Privathand. Weiter städtische Flächen sind an Kleingärtner verpachtet. "Wir haben jedoch nicht vor, den Gärtnern zu kündigen. Wir schauen einfach, welche Entwicklung die Zeit bringt. Ich gehe von einem Zeitraum von fünf Jahren aus", schätzt der Amtsleiter. Allerdings soll bereits jetzt das Gelände mit überplant werde

Hagen Rösner

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