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Oschatz Ägypten im Blickpunkt
Region Oschatz Ägypten im Blickpunkt
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15:48 12.01.2014
Ulrike Eltz (4.v.r.) bereitet sich mit den Frauen aus der Region in der Oschatzer Klosterkirche auf den Weltgebetstag vor. Quelle: Dirk Hunger

Von Bärbel Schumann

Frauen aller Konfessionen laden am ersten Freitag im März zu einem Gottesdienst ein. In diesem Jahr steht er am 7. März unter der Losung "Wasserströme in der Wüste. Ägypten". Bereits im Jahr 2011 hat das Weltgebetstagskomitee diese Losung an die Frauen in Ägypten vergeben. In diesem Jahr begann der "Arabische Frühling". Seitdem hat sich die politische Lage in dem Land am Nil mehrfach geändert. Unverändert ist aber, dass Tausende Menschen - egal welcher Konfession - immer wieder für Freiheit, menschliche Würde und soziale Gerechtigkeit auf die Straße gingen und kämpften. Am Weltgebetstag werden sich deshalb weltweit Frauen diesem Anliegen anschließen. Ägyptische Frauen haben dazu eine Gottesdienstordnung vorbereitet, die weltweit den Inhalt der Veranstaltungen am Weltgebetstag der Frauen bilden wird.

Die Vorbereitungen auf diesen Tag haben begonnen - auch in der sächsischen Landeskirche, wo Frauen die Gottesdienste in den Kirchgemeinden ihrer Region organisieren. Eine dieser Veranstaltungen fand am Sonnabend in der Oschatzer Klosterkirche mit Ulrike Eltz von der kirchlichen Frauenarbeit in der Evangelischen Lutherischen Landeskirche Sachsen statt. Zwölf Frauen aus katholischen und evangelischen Kirchgemeinden nahmen daran teil. Die meisten von ihnen wie Luzie Döring von der katholischen Kirchgemeinde in Wermsdorf oder Karin Kolberg aus Oschatz haben sich bereits in den Vorjahren bei der Gestaltung des Weltgebetstages eingebracht. Andere - wie die Wermsdorferin Antje Neumeister - beschäftigen sich erstmals mit der Thematik.

An diesem Vormittag befassten sich die Teilnehmerinnen mit dem Land Ägypten, der Entwicklung der Religionen, dem Leben und der Stellung der Frauen in dem rund 85 Millionen Einwohner zählenden Land. Lieder, die zum Gottesdienst zum Weltgebetstag gesungen werden sollen, wurden gemeinsam geprobt. Und die Frauen machten sich auch mit den kulinarischen Besonderheiten des Landes vertraut. So gab es zur Stärkung am Mittag landestypisch zubereitete rote Linsensuppe.

"Ich hoffe, dass die Teilnehmerinnen viele Anregungen für die Gestaltung der Gottesdienste in ihren Kirchgemeinden am Weltgebetstag der Frauen mit nach Hause nehmen konnten und diese dann im März umsetzen werden", sagte Ulrike Eltz gegenüber dieser Zeitung.

Bärbel Schumann

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