Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Ärger über Schilderwald in Schmannewitz

Ärger über Schilderwald in Schmannewitz

Roland Dietze, Vorsitzender des Schmannewitzer Ortschaftsrates, sprach sie in der vergangenen Ratssitzung an: die Schilder(-un)-ordnung in Schmannewitz.

Voriger Artikel
Bortewitzer lassen 115 Jahre alte Wehr hochleben
Nächster Artikel
Robert Schmidt - der Mann fürs Mittelalter

Für Roland Dietze sind die bunten Tafeln kein Hingucker, sondern Ärgernis.

Quelle: DH

Schmannewitz. Von Axel kaminski

 

Er wollte vom Bürgermeister wissen, ob es denn sein könne, dass jeder Schilder in beliebiger Größe aufstelle, wo es ihm passe.

 

Bürgermeister Matthias Löwe (WHD) erklärte, zu prüfen, ob die Situation mit der Sondernutzungssatzung der Stadt in Einklang stehe - was genehmigt worden sei und was nicht. Die genannte Satzung dürfte dabei allerdings kaum Aufschlüsse geben. Sie regelt - zumindest in der im Bürgerportal auf der Internetseite der Heidestadt veröffentlichten Form - unter anderem das Aufstellen von Stühlen und Tischen auf dem Gehweg vor Gaststätten oder das Verteilen von Werbeschriften, von Tischen oder Ständen.

 

Die Sächsische Bauordnung legt fest, dass Werbeanlagen von weniger als einem Quadratmeter Größe keine genehmigungspflichtigen Bauwerke sind. Nähere Regelungen könnte die Stadt in ihrer 1999 zur Gestaltungsrichtlinie degradierten ehemaligen Gestaltungssatzung getroffen haben. Diese steht jedoch nicht auf besagtem Bürgerportal.

 

Roland Dietze möchte sich weniger an Zahlen und Paragrafen orientieren. Für ihn steht fest, dass der Eigentümer des Landes, auf dem sich ein Schild an das nächste reiht, dazu sein Einverständnis erteilt haben müsste. Für ihn ist es auch ausgemachter Unsinn, dass die Werbetafeln an der Einmündung der Waldstraße in die Buchaer Straße stehen und ein paar Meter weiter extra für solche Zwecke große Anschlagtafeln errichtet worden seien. "Der Gedanke war doch, dass die Stadt mit der Werbung an diesen Tafeln, die es auch am Waldbad und in Ochsensaal gibt, Einnahmen erzielt." Tatsächlich seien auf den Anschlagtafeln alle möglichen und unmöglichen Plakate und Aushänge angebracht - ohne dass die Stadt das mit ihrem Stempel autorisiert. ak

Axel Kaminski

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oschatz
  • Jahrtausendflut 2002

    Entlang von Mulde, Elbe und Pleite brach im August 2002 eine verheerende Flutkatastrophe herein. Die LVZ zeigt eine Bestandsaufnahme. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

  • LVZ-Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Das LVZ-Sommerkino lud wieder zu unterhaltsamen Filmabenden ins Scheibenholz ein. Sehen Sie hier einen Rückblick in Fotos und Geschichten. mehr

  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lud am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Fotos, Videos und Infos finden Sie in unserem Sp... mehr

23.08.2017 - 06:21 Uhr

Der FSV erlebt zum Start der Fußball-Kreisliga ein 0:7-Heimdebakel gegen Belgern.

mehr