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Oschatz Aktionstag bei Oschatzer Baum- und Rosenschule Müller
Region Oschatz Aktionstag bei Oschatzer Baum- und Rosenschule Müller
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00:21 19.10.2017
Beim Apfeltag wurden auch Sorten bestimmt. Quelle: Foto: Bärbel Schumann
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Oschatz

Auf einem riesigen Tisch hat Roland Lebe verschiedene Apfelsorten ausgebreitet. Alle hat der Pomologe beschriftet, so können die Besucher des Apfeltages in der Rosen- und Baumschule Müller in Oschatz sich über die verschiedenen Sorten informieren. Das kommt vielen entgegen, die an diesem Tag einen jungen Apfelbaum kaufen wollen. Groß ist der Andrang schon am Morgen. Vielen Hobby-Gärtnern muss Dag Müller, Chef der Schule, nicht erst sagen, dass junge Bäume und Sträucher im Herbst die besten Bedingungen zum Anwachsen an einem neuen Standort haben. Gefragt als Experten sind er und die Mitarbeiter dennoch an diesem Tag: Bei der Auswahl der für den jeweiligen Standort in Frage kommenden Sorte wollen die Besucher ihren Rat.

Winterfeuchtigkeit nutzen

Zugleich wird oft nach Tipps zum Anwachsen, für den späteren Schnitt gefragt. „Wir empfehlen Herbstpflanzung, weil die Gehölze so die Winterfeuchtigkeit mitbekommen. Im Frühjahr gibt es oft über Tage Trockenheit. Man sollte es den Pflanzen nicht unnötig schwer machen“, sagte Dag Müller. Allein über 40 verschiedene Apfelsorten können in der Baumschule als junge Bäume am Apfeltag erworben werden, darunter sind Neuzüchtungen zu finden wie auch alt bekannte Sorten wie Boskop. Gefragt bei den Kunden sind an diesem Tag aber auch andere Obstbäume, Sträucher und Rosen.

Feiner Bauernmarkt

Der kleine, gut organisierte Bauernmarkt auf dem Firmengelände kommt bei den Besuchern an. Hier gibt es Obst, Säfte, Honig, Eier und anderes zu kaufen. Bei Herbstbasteleien können Kinder Kreativität beweisen. Bei einer besonderen Aktion zur Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Ganzig dreht sich alles rund um den Kürbis. Zudem soll die Aktion auch noch im nächsten Jahr Wirkung zeigen, denn Hobbygärtner konnten Samen eines Riesenkürbis gegen eine Spende für den Verein erwerben und sind aufgerufen, daraus selbst Kürbisse wachsen zu lassen.

Ob daraus dann auch einmal Kolosse mit einem Gewicht von beispielsweise 265 Kilogramm wie beim Mutterkürbis werden, zeigt sich im nächsten Jahr im Herbst beim Aktionstag in der Oschatzer Rosen- und Baumschule. Die Herausforderung steht jedenfalls.

Von Bärbel Schumann

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