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Oschatz Albertturm auf Collm bleibt weiter gesperrt
Region Oschatz Albertturm auf Collm bleibt weiter gesperrt
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14:37 26.03.2018
Auch nach abgeschlossener Treppensanierung bleibt der Albertturm auf dem Collm geschlossen. Quelle: Jana Brechlin
Collm

Das Gerüst ist verschwunden, begehbar ist der Albertturm auf dem Collm dennoch nicht. Obwohl die Arbeiten zur Sanierung der Treppe beendet sind, bleibt das Ausflugsziel weiter geschlossen. Grund dafür ist, dass derzeit weitere, zunächst nicht vorgesehene Erneuerungen an den Türen, erledigt werden.

Behörde genehmigt Verwendung

Weil für die Maßnahmen an der Außentreppe die veranschlagten Gelder nicht komplett benötigten wurden, werde man die verbliebenen Mittel nutzen, um damit die Sandsteingebinde um die Türen des Turmes zu erneuern, informierte Wermsdorfs Bürgermeister Matthias Müller (CDU). Um die dringend nötige Sanierung des Treppenaufganges umsetzen zu können, hatte die Gemeinde im vergangenen Jahr Fördermittel in Höhe von 100 000 Euro vom Bund und 140 000 Euro vom Freistaat erhalten. „Die Arbeiten an der Treppe sind erledigt, ohne dass das Budget komplett aufgebraucht wurde“, so Müller. Deshalb habe man sich mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt, dass die restlichen Zuschüsse für die Sandsteineinfassungen verwendet werden können. „Die Behörde hat das genehmigt, was uns freut, denn sonst hätten wir das Geld zurückgeben müssen“, sagte der Bürgermeister.

Die Arbeiten an den Einfassungen werden noch die nächsten Wochen in Anspruch nehmen, heißt es aus dem Wermsdorfer Gemeindeamt. Spaziergänger müssen allerdings noch länger auf den Aufstieg zur Aussichtsplattform verzichten, weil der Turm während der Wintermonate ohnehin aus Sicherheitsgründen gesperrt bleibt. „Im nächsten Jahr wird der Albertturm dann wieder zur Begehung freigegeben“, kündigte Matthias Müller an. Das erfolge, abhängig von der Witterung, voraussichtlich Mitte März.

Langfristiges Ziel ist Komplettsanierung

Für weitere Sanierungsarbeiten am Wahrzeichen seien zunächst keine Haushaltsmittel eingestellt. So steht noch die Erneuerung des gesamten Außenputzes aus, außerdem sollen auch die Innenräume nutzbar gemacht werden – dafür gibt es in der Verwaltung die Idee, ein Trauzimmer für Hochzeiten einzurichten. Wann dort die ersten Ehen geschlossen werden können, steht allerdings noch nicht fest. Man müsse gemeinsam mit dem Gemeinderat genau schauen, ob und wie in den nächsten Jahren Fördergelder und Drittmittel genutzt werden können und was die Haushaltslage der Kommune hergebe. „Langfristiges Ziel ist die Komplettsanierung des Albertturmes“, versicherte Matthias Müller. Doch bei den vielfältigen Aufgaben der Gemeinde sei genau zu überlegen, was man wann mit welchen Mitteln angehe könne.

Von Jana Brechlin

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