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Oschatz Aller guten Dinge sind drei: In fünf Jahren gibt es wieder eine Gartenschau
Region Oschatz Aller guten Dinge sind drei: In fünf Jahren gibt es wieder eine Gartenschau
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16:09 06.06.2016
Zum Abschluss der Gartenschau sangen die Oschatzer Chöre in der Aegidienkirche. Hier der Kinderchor des Thomas-Mann-Gymnasiums – dirigiert von Marc Hartwiger. Quelle: Foto: Dirk Hunger
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Oschatz

Schon am Sonntagabend haben die Handwerker im O-Schatz-Park das Zepter übernommen, wurden die ersten Stände und Bühnen der Kleinen Gartenschau wieder demontiert. Am Montag und in den nächsten Tagen werden noch die restlichen Installationen der Veranstaltung zurück gebaut und zieht im O-Ochatz-Park wieder normaler Besucherbetrieb ein. Die Ausrichter-Troika mit der Stadtverwaltung, dem Förderverein Landesgartenschau Oschatz und der Lebenshilfe zeigte sich sichtlich zufrieden mit den 46 000 Besuchern.

46 000 Gäste besuchten in den vergangenen Tagen die Kleine Gartenschau in Oschatz. Hier eine Fotonachlese des Gartenschauwochenendes.

Die Frage, ob es in fünf Jahren eine Fortsetzung der Kleinen Gartenschau geben wird, dürfte sich damit erübrigen. „Wir haben mit viel Sorgfalt und Professionalität die 2. Kleine Gartenschau in Oschatz organisiert. Wir haben allen Gartenfreunden in Sachsen, nicht nur denen in Oschatz, dieses Angebot offeriert – und der Erfolg hat uns recht gegeben“, sagt Frank Kupfer, der Vorsitzende des Fördervereins Landesgartenschau Oschatz 2006 und gleichzeitig Chef der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag. „Von meiner Seite gibt es da keine Bedenken, dass wir in fünf Jahren wieder eine Kleine Gartenschau auf die Beine stellen. Allerdings gibt es jetzt noch keine Rückkopplung mit der Stadtverwaltung und der Lebenshilfe, die dabei ja mit im Boot sein müssen“, so Kupfer. Am Konzept des O-Schatz-Parkes wird sich in den nächsten fünf Jahren bis zur nächsten kleinen Gartenschau nichts ändern. „Bei uns wird wieder der normale Betrieb einkehren. Zum Konzept gehört ja, dass Menschen mit Behinderung die Pflege des O-Schatz-Parks übernehmen“, sagte Lebenshilfe-Chef Markus Drexler bei der Eröffnung der Blumenhalle. Das hat auch die Delegation aus der polnischen Partnerstadt Klodawa besonders beeindruckt. „In dieser Beziehung gibt es in Oschatz sehr viele interessante Initiativen“, staunte Oberbürgermeister (OBM) Robert Olejniczak, der gemeinsam mit Stadtdirektorin Dorota Galus, dem Stadtratsvorsitzenden Jacek Zielinski und Dolmetscher Adam Malinski zur Gartenschau angereist war. „Wir haben die Lebenshilfewerkstätten besichtigt und würden gern die Oschatzer Erfahrungen im Bereich der Arbeit mit behinderten Erwachsenen übernehmen.“ Großen Respekt habe Olejniczak vor den Wirtschaftsleistungen im kommunalen Bereich. „Oschatz ist eine sehr schöne und gepflegte Stadt mit gastfreundlichem Klima und besonderem Ambiente. Wir konnten die deutsche Selbstverwaltung und ihre Probleme kennenlernen. Es war für uns kein Urlaub, sondern eine echte Studienreise und wir haben uns als Mitteilnehmer und Europäer gefühlt“, resümierte der Klodawaer OBM.

Zufrieden mit der Kleinen Gartenschau zeigt man sich auch bei der Döllnitzbahn. „Rund 3000 Fahrgäste haben von Donnerstag bis Sonntag unsere Sonderzüge genutzt“, sagte Marketingverantwortliche Denise Zwicker. Dabei habe sie von Besuchern oft gehört, dass sie mit ihren Enkeln zu einer Fahrt mit dem Dampfzug wiederkommen wollen.

Von Hagen Rösner, Axel Kaminski und Heinz Großnick

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