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Altes Jagdschloss in Wermsdorf bekommt Fahrstuhl

Barrierefreiheit Altes Jagdschloss in Wermsdorf bekommt Fahrstuhl

Das Alte Jagdschloss in Wermsdorf bekommt einen Fahrstuhl. Damit sollen in Zukunft alle Ämter der Gemeindeverwaltung leicht erreichbar sein. Für den nötigen Umbau bekommt die Kommune Fördermittel.

Das Alte Jagdschloss in Wermsdorf bekommt einen Fahrstuhl.

Quelle: Dirk Hunger

Wermsdorf. Noch in diesem Jahr sollen Besucher der Gemeindeverwaltung Wermsdorf die Ämter der Behörde im Obergeschoss des Alten Jagdschlosses per Lift erreichen können. Die Gemeinderäte haben auf ihrer jüngsten Sitzung den entsprechenden Auftrag für die Anlagentechnik vergeben. Für knapp 30 000 Euro liefert die Firma Schindler aus Leipzig einen Fahrstuhl. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Baumaßnahmen, die dann im September vergeben werden sollen. „Wir haben erst die Anlagentechnik ausgeschrieben, damit die Baufirmen wissen, womit die es zu tun haben“, begründete Bürgermeister Matthias Müller (CDU) den zeitlich versetzten Ablauf.

Mit dem Fahrstuhl hätten dann alle – Besucher mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl – über die Tür zum Touristischen Begegnungszentrum leicht Zugang zu den Ämtern der Gemeinde, so Müller: „Damit wird Teilhabe für jeden möglich.“ Gemeinderat Günter Schmidt (Linke) wollte wissen, ob es nicht günstiger gewesen wäre, ein Bürgerbüro im Erdgeschoss einzurichten. Man habe grundsätzlich die Möglichkeit, auch dort Leistungen anzubieten, sagte der Bürgermeister und fügte hinzu: „Wenn schon Inklusion, dann sollten wir die Möglichkeit schaffen, dass auch Menschen mit Einschränkungen die Verwaltung wie jeder andere auch besuchen können.“ Unterstützt wird die Maßnahme über das Förderprogramm „Investition Teilhabe“.

Hauptamtsleiter Lutz Abitzsch erinnerte daran, dass Wermsdorf früher bereits ein Bürgerbüro im Erdgeschoss des Alten Jagdschlosses hatte. Die Nutzung sei allerdings sehr gering gewesen. Um ein zusätzliches Büro dauerhaft zu besetzen, fehle das Personal. Außerdem würden Ansprechpartner zielgerichtet aufgesucht. „Die Dienstleistung ist immer dort am besten aufgehoben, wo ein Fachamt ist“, sagte Abitzsch.

Der Auftrag für Lieferung und Montage des Lifts ist jedenfalls mehrheitlich vergeben. Lediglich zwei Ratsmitglieder – Günter Schmidt und Kurt Müller (CDU) – zückten bei der Abstimmung die Rote Karte.

Von Jana Brechlin

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