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Oschatz Altes Oschatzer Gemälde kehrt nach 78 Jahren wieder zurück
Region Oschatz Altes Oschatzer Gemälde kehrt nach 78 Jahren wieder zurück
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17:01 25.04.2018
Annerose Liptow (2.v.l.) überreicht im Kreise der Familie das alte Erbstück an den Oschatzer Förderverein „Rettet St. Aegidien“. Quelle: Foto: Grit Jähn
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Oschatz/Eilenburg

Es ist ein Geschenk mit vielen Geheimnissen. Familie Liptow aus Eilenburg erklomm unlängst die Stufen zur Oschatzer Türmerstube in der St. Aegidienkirche, um dort ein Gemälde an Berthold Zehme zu überreichen. Das Bild zeigt eine Oschatzer Stadtansicht und ist auf das Jahr 1940 datiert. Als Urheber des Werkes ist der Name „Gräser“ überliefert, informiert Grit Jähn vom Oschatzer Förderverein „Rettet St. Aegidien“. Die genauen Hintergründe über die Entstehung des Bildes und den Künstler liegen noch im Dunkeln und müssten erforscht werden. Als gesichert gilt, dass Annerose Liptow, geborene Lindner, das Bild jetzt dem Oschatzer Förderverein geschenkt hat. Sie hat das Gemälde aus dem Nachlass ihres Großvaters übernommen, der in Leipzig Architekt war.

Berthold Zehme, langjähriger Vorsitzender des Fördervereins „Rettet St. Aedidien“ bedankte sich für das wertvolle und geschichtsträchtige Stück. Er versprach den vier Eilenburger Stiftern, für das Gemälde einen Ehrenplatz in der Oschatzer Türmerstube zu reservieren. Dort kann es dann zu den üblichen Öffnungszeiten an den Wochenenden von den Turmbesuchern besichtigt werden.

Von Hagen Rösner

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