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Am Ende zählen Punkte

Am Ende zählen Punkte

Die Handballerinnen der SG Oschatz/Riesa gestalteten ihr Gastspiel bei der SG Klotzsche in Dresden mit 19:10 (14:9) siegreich. Dabei konnte der Tabellenführer allerdings nur wenig überzeugen.

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Claudia Hofmann (Nr. 8), hier im Heimspiel gegen Klotzsche, kann in Dresden zwei Treffer erzielen.

Quelle: Gerhardt Schlechte

Oschatz/Riesa. War die erste Halbzeit mit einigen Abstrichen noch relativ in Ordnung, so wähnte man sich in den zweiten 30 Minuten im falschen Film. Die Gäste waren völlig von der Rolle. Sie schafften es nur selten, überhaupt gute Chancen herauszuspielen und wenn, scheiterten die Spielerinnen kläglich vorm gegnerischen Tor.

 

Wie in den letzten beiden Begegnungen startete die SG Oschatz/Riesa temporeich. Nach einigem Hin und Her gelang es in der sechsten Minute erstmals, die gegnerische Torfrau zu überwinden. Das Haftmittelverbot in der Dresdener Halle schien den Angriff der Gäste allerdings deutlich einzuschränken. Technische Fehler und unplatzierte Würfe waren die Folge. Trotzdem konnte die Ladehemmung durch eine solide Abwehr und zahlreiche Tempogegenstöße noch kaschiert werden, obwohl die fahrlässige Chancenverwertung Trainer Daniel Reddiger an der Seitenlinie zur Verzweiflung brachte. Nachdem Klotzsche zwischenzeitlich auf 6:5 verkürzt hatte, spielten die Oschatz/Riesaerinnen wieder konzentrierter und bauten in den letzten zehn Minuten bis zur Pause die Führung auf sieben Tore zum 14:7 aus.

 

Anstatt genau mit dieser Spielweise weiterzumachen, folgte bei den Gästen ein kollektives Black-Out mit Beginn des zweiten Durchgangs. Es lief einfach gar nichts mehr zusammen. Neben dem mangelhaften Angriffsverhalten, funktionierten nun auch einfache Tempogegenstöße nicht mehr. Am schlimmsten war aber die Abschlussschwäche. Den Mädchen gelang es einfach nicht, den Ball im gegnerischen Kasten unterzubringen. Erst nach endlosen 18 Minuten brach Julia Funke den Bann und warf zum 15:8 ein. Klotzsche machte es nicht besser und erzielte in dieser Zeit ebenfalls nur einen Treffer. Das war vor allem Torfrau Anna Schneese zu verdanken, die sich von ihrer Mannschaft nicht anstecken ließ und mit einigen Paraden ihr Gehäuse sauber hielt. Kurzzeitig lief es nun etwas flüssiger. Innerhalb von fünf Minuten wurde auf 18:8 erhöht. Doch mit der Auszeit der Gastgeberinnen (54. Minute) war es wieder vorbei. Nach 60 Minuten stand es 19:10 und Mannschaft sowie Zuschauer waren erlöst von einem Spiel, dass in der zweiten Hälfte kaum Verbandsliga-Niveau hatte.

 

Oschatz/Riesa: Anna Schneese; Susanne Iwan (1), Lisa Krille, Melanie Löschke (4), Claudia Hofmann (2), Sandra Liebe (5), Francie Hirth (2), Anne Rillich (2), Julia Funke (2), Lena Bormann (1/1).

Melanie Löschke

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