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Oschatz "An Resonanz mangelte es nicht"
Region Oschatz "An Resonanz mangelte es nicht"
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16:53 17.02.2014
Lothar Linhart und Dr. Dietmar Pohl erläutern Besucherin Sylvia Haufe (von links nach rechts) Details zur Miniaturanlage der Strecke Oschatz-Mügeln. Quelle: Christian Juppe

Unter den Ausstellern war auch Dr. Dietmar Pohl mit seiner Anlage, auf welcher der "Wilde Robert" in Miniatur von Oschatz nach Mügeln fährt.

Von CHRISTIAN KUNZE

Unterstützt von Lothar Linhart, Ralf Korn, Werner Deichsel und Winfried Brosin reihte sich Dietmar Pohl in die Liste der 40 Aussteller ein. Die unter anderem aus Deutschland, Dänemark, Tschechien, Südtirol und der Schweiz nach Dresden eingeladen wurden. "Das ist eine ganz exklusive Messe, da wird darauf geachtet, dass jedes Jahr andere Aussteller kommen", so Pohl gegenüber der OAZ. Der Thalheimer kannte die "Erlebnis Modellbahn" bisher nur als Besucher und freute sich, nun selbst einmal zu den Ausstellern zu gehören.

Zwar sei die Bewältigung der Messe vor allem logistisch ein "Riesenaufwand" gewesen - die Modellbahner der Region reisten mit zwei Transportern und einem Auto, um alle notwendigen Teile in die Messehalle zu bringen - unterm Strich habe sich der Auftritt allerdings gelohnt, resümiert Pohl. Zwar habe man im Vorfeld und im Nachgang einer solchen Ausstellung wenigstens eine Woche Arbeit. Heraus käme aber ein Bonus für die Region rund um die Schmalspurbahn.

Im Gepäck hatten er und seine Unterstützer außerdem zwei große Kartons mit Informationsbroschüren rund um die Döllnitzbahn. Und die gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. "Es ist also davon auszugehen, dass der Wilde Robert jetzt bundesweit, ja wenn nicht gar international ein wenig bekannter geworden ist", so der Anlagenbauer.

Unterstützung bekamen die Modellbahner am Sonntag von einem weiteren Experten: Döllnitzbahn GmbH-Prokurist Lutz Haschke war selbst einige Stunden an der Platte des Thalheimers vor Ort und kam mit Besuchern ins Gespräch. "An Resonanz mangelte es auf keinen Fall, vor allem am Sonnabend war die Ausstellung sehr gut besucht", weiß Dietmar Pohl zu berichten.

Auch wenn Pohl einige der aufgebauten Anlagen in den Messehallen 3 und 4 schon kannte, nutzte er die freie Zeit, ebenso wie seine Begleiter, für einen Rundgang. "Wir haben allerhand gute Gespräche geführt.Viele verbinden mit der Schmalspurbahn vor allem Erinnerungen an die Kindheit", zieht er ein persönliches Fazit. © Kommentar

Christian Kunze

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