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Oschatz "An unsere Brigadeabende denke ich heute noch gern"
Region Oschatz "An unsere Brigadeabende denke ich heute noch gern"
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17:06 08.03.2012
Abteilungsfeier im Zeichensaal der Oschatzer Waagenfabrik: Heidemarie Wagner (weißer Kittel, hinten Mitte) schätzt die Entstehungszeit auf Anfang der 80er Jahre. Die meistem der hier Abgebildeten leben noch heute in Oschatz oder in der Umgebung. Quelle: Sammlung Heidemarie Wagner

"Das war eine sehr gute Zeit. Unser Kollektiv hat zusammengehalten und die Kollegen waren immer hilfsbereit", sagt Heidemarie Wagner. Die heute 69-Jährige arbeitete von der Lehre bis 1990 als technische Zeichnerin in der Oschatzer Waagenfabrik. "An unsere Brigadeabende denke ich heute noch gern", sagt sie.

So wie Heidemarie Wagner geht es hunderten Frauen und Männern, die zu DDR-Zeiten in dem traditionsreichen Betrieb an der Bahnhofstraße gearbeitet haben. Am 20. April werden die ehemaligen Waagenbauer Gelegenheit haben, sich in geselliger Runde an die früheren Zeiten zu erinnern. "Wir laden an diesem Tag alle Mitarbeiter der Oschatzer Waagenfabrik um 18 Uhr zu einem Treffen in das Thomas-Müntzer-Haus ein", sagt Dana Bach, die Leiterin des Stadt- und Waagenmuseums. Hintergrund dieses Treffens ist das 30-jährige Bestehen des Oschatzer Waagenmuseums. "Eng mit diesem Jubiläum ist natürlich die Oschatzer Waagenfabrik verbunden", sagt die Museumschefin.

Nach ihren Angaben haben sich bis zum gestrigen Tag 103 ehemalige Oschatzer Waagenbauer für das Treffen angemeldet. "Und es werden sicher noch mehr", sagt Dana Bach. Sie wird - wie bereits zum 25. Jubiläum - eine Fotogalerie zeigen. Wer noch Aufnahmen vom alten Betriebsgelände, von Brigadefeiern oder aus der Produktion hat, kann die Fotos im Museum abgeben. "Wir haben schon etliche interessante und amüsante Fotos bekommen", freut sich die Museumsleiterin.

Wer an dem Treffen am 20. April teilnehmen möchte, sollte sich bis zum 8. April im Museum anmelden. Der Eintritt ist frei. Alte Fotos zur Waagenfabrik können im Museum bis zum 31. März abgegeben werden, Tel. 03435/92 02 85.

Frank Hörügel

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