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Oschatz Angeklagter zeigt sich reumütig
Region Oschatz Angeklagter zeigt sich reumütig
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16:26 19.06.2013

Das verneint der 54-Jährige, gibt aber zu, seine Frau an der Kleidung durch die Wohnung gezogen und zur Wohnungstür hinaus geschoben zu haben. Der Anlass für die Aggressivität des Mannes war so nichtig, dass er während der Hauptverhandlung keine Rolle spielt. Es soll um ein Auto gegangen sein, das angeschafft werden sollte, ihr aber nicht gefiel.

Die Frage des Richters, ob ihr Mann sie geschlagen habe, verneinte die 55-Jährige. "Und wie erklären sie sich, dass im Protokoll der Polizei steht, ihr Mann habe sie mit der Faust ins Gesicht geschlagen?" "Keine Ahnung. Er hat mich an den Sachen von der Couch gezogen und durch die Wohnung gezerrt. Geschlagen hat er mich nicht", bleibt die Geschädigte dabei und ergänzt, dass das Schieben und Ziehen für sie auch Schlagen sei.

Letztendlich habe sie sich eine Schürfwunde am Knie zugezogen. Deshalb sei sie auch gleich in die Notaufnahme gefahren. Die Nacht allerdings habe sie bei einer Nachbarin verbracht, nachdem sie von ihrem Mann sprichwörtlich vor die Tür "geschliffen" worden sei.

Als das geklärt ist, rät Richter Stitterich dem Angeklagten, den Einspruch zurück zu ziehen. Dann werde es bei der Geldstrafe über 20 Tagessätze zu zwölf Euro bleiben, denn auch ohne Schläge bleibe aufgrund des verletzten Knies der Vorwurf der Körperverletzung. "Muss sich das Landgericht damit beschäftigen, kann es sein, dass die Strafe höher ausfällt."

Der Beschuldigte folgt dem Rat des Richters und zieht den Einspruch zurück. Gabi Liebegall

Gabi Liebegall

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