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Oschatz Anne Lissner vom DRK hält Rückblick auf die vergangenen Jahre
Region Oschatz Anne Lissner vom DRK hält Rückblick auf die vergangenen Jahre
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17:06 10.05.2013

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Oschatz. Die DRK-Geschäftsführerin Torgau-Oschatz Anne Lissner zur Arbeit des Verbandes unter ihrer Regie:

Frage: Wann haben Sie den Vorsitz übernommen?

Anne Lissner: Im März 2008.

In welchem Zustand war das DRK damals? Was hat sich seitdem verändert?

Es war ein kompletter Neustart mit neuer hauptamtlicher und ehrenamtlicher, stark verjüngter Führung, insbesondere in den leitenden haupt- und ehrenamtlichen Ämtern. Es ging auch um die Festigung und Vergrößerung bereits vorhandener Geschäftsfelder und eine Umstrukturierung im Ehrenamt, zum Beispiel durch die Zusammenführung des Katastrophen-Einsatzzuges Torgau und Oschatz. So hat sich auch der Personalstamm verdoppelt. Aktuell sind wir 140 Mitarbeiter.

Worauf sind Sie heute besonders stolz?

Auf unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter. Sie leisten tagtäglich einen großartigen und wertvollen Dienst am Menschen und für den Menschen. Viele von ihnen investieren zudem einen großen Teil ihrer Freizeit, um sich ehrenamtlich einzubringen. Der Kreisverband hat sich zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen entwickelt mit finanzieller Stabilisierung für alle anstehenden Aufgaben entwickelt. Der Rettungsdienst und die Helferorganisation haben sich quantitativ und qualitativ verbessert. Wichtig für mich ist auch die interne Vernetzung der vielschichtigen Angebote im DRK. Es wird mehr und konstruktiv miteinander geredet und zusammen gearbeitet. Wir freuen uns auch über die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und den vielen anderen öffentlichen Einrichtungen, dem DRK-Landesverband und benachbarten DRK- Kreisverbänden.

Das für viele noch von früher bekannte Angebot der 'Jungen Sanitäter' konnte in Form des Schulsanitätsdienstes wieder ins Leben gerufen werden. Derzeit arbeiten wir hier mit fünf Schulen im Altkreis Torgau-Oschatz regelmäßig einmal pro Woche zusammen.

Womit müssen Sie im Vergleich zu früher am meisten kämpfen?

Das sind leider sinkende Mitgliedszahlen, Fachkräftemangel, die wachsende Bürokratie, die tägliche mediale Datenflut sowie die Modernisierung des Verwaltungsbetriebes zum betriebswirtschaftlich orientierten Verein, und zwar, ohne die humanitären Aufgabenstellungen zu vernachlässigen. Es gibt keine 'Monopolstellung' des DRK wie früher. Die meisten Leistungen stehen im Wettbewerb mit privaten oder gemeinnützigen Anbietern.

Welche großen Aufgaben stehen in diesem Jahr an?

Die Ausschreibung des Rettungsdienstes und der Umzug in die neue Geschäftsstelle in Torgau. Wir führen das Qualitätsmanagement in allen ehrenamtlichen Aufgabenfeldern wie Katastrophenschutz, Bereitschaften, Wasserwacht und Kreisauskunftsbüro ein.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft des DRK?

Ich wünsche mir, dass wir weiter auf dem Weg bleiben und gemeinsam an unserer Qualität, der Kundenzufriedenheit und der Zufriedenheit unserer Mitarbeiter und Mitglieder arbeiten.

Fragen: Gabi Liebegall

Gabi Liebegall

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