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Oschatz Arbeitseinsatz im Schönaer Tiergehege
Region Oschatz Arbeitseinsatz im Schönaer Tiergehege
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13:57 08.04.2018
Lutz Albrecht hat beim Beräumen des Pfauengeheges tatkräftige Unterstützung durch Max (8), den jüngsten Teilnehmer am Arbeitseinsatz. Quelle: Fotos: Axel Kaminski
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Schöna

Neun Mitglieder hat der Verein, der sich um das Tiergehege samt Spielplatz am Rande der Dahlener Heide kümmert. Die Anzahl seiner Freunde und Unterstützer ist größer, die seiner Fans und Besucher sowieso. Knapp 20 Leute, vom achtjährigen Max bis zu reiferen Jugend im Rentenalter, fanden sich am Sonnabend zum Arbeitseinsatz ein, um die Attraktion wieder saisonfein zu machen.

Viel zu tun zum Saisonstart

Arbeit hatten die freiwilligen Helfer ausreichend. „Am Zaun des Wildschweingeheges sind ein paar Reparaturen nötig. Die Frischlinge finden zuverlässig die Lücken und tauchen dann an der Jägerhütte auf“, erläutert der Vereinsvorsitzende Steve Richter. Weitere Vereinsmitglieder und Dorfbewohner waren dort tätig, wo unter anderem der Pfau seinen Auslauf hat. Das Unterholz war seit dem letzten Arbeitseinsatz prächtig gewachsen. Bis zum Sonnabend bot es dem Hühnervogel mit den prächtigen Schwanzfedern mehr als nur Deckung.

Wenn der Pfau in dieser Woche noch nicht dort zu sehen ist, liegt das daran, dass auch dieser Zaun noch ausgebessert werden muss. Ansonsten ist Steve Richter mit dem Geschafften zufrieden: „Eigentlich haben wir mehr geschafft, als wir vorhatten.“ Als Beleg dafür mag gelten, dass der Multicar, mit dem der Grünschnitt abgefahren wurde, sechs Touren absolvieren musste. Außerdem sei ein Lkw noch zwei Mal unterwegs gewesen, um die großen Stücke abzutransportieren. Während ausschließlich Männer mit Rechen, Astschere, Schubkarre und Co. hantierten, schauten gegen Mittag auch ein paar Kinder vorbei und nutzten das sonnige Wetter für ihre „Saisoneröffnung“ auf dem Spielplatz. Beim Lagerfeuer zum Abschluss wurde dann in Familie gegrillt.

Immer noch Sturmschäden zu beheben

Trotz dieses engagierten Einsatzes gibt es am Tiergehege noch eine Menge zu tun. Die Stürme der letzten Wochen haben an mehreren Volieren die Dächer abgedeckt, sodass derzeit nur zwei genutzt werden können. Ein erster Kostenvoranschlag besage, dass der Verein zirka 1000 Euro benötigen werde, um diese Schäden zu beheben. Für die Reparatur des teilweise in Mitleidenschaft gezogenen Daches des Rotwild-Unterstandes habe eine Dachdeckerfirma aus der Nachbarschaft ihre Unterstützung zugesagt. Nach dem Zugang von zwei Ziegenböcken, die noch solo sind, gibt es 2018 schon den ersten eigenen Tiernachwuchs. Neben den Alttieren tummeln sich zwölf Frischlinge im Wildschweingehege. „In den nächsten Wochen erwarten wir weitere Jungtiere – natürlich nicht bei den Ziegen“, erklärt Steve Richter.

Rund um die Uhr offen

Neben den bereits erwähnten Ziegen, Wildschweinen und dem Pfau sind in Schöna Rot- und Damwild sowie Wasservögel und Fasanen zu sehen. Zäune und Tore gibt es nur an den Gehegen. Die Besucher können jederzeit hierher kommen. „24 Stunden am Tag und sieben Tage pro Woche“, wie der Vereinsvorsitzende betont – ohne Eintritt. Spenden seien willkommen. Dazu gibt es einen weitläufigen Spielplatz und eine große Wiese. Sie bietet den jungen Besucher viel Platz zum Austoben.

Von Axel Kaminski

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