Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Aufregender Beginn der Amtszeit
Region Oschatz Aufregender Beginn der Amtszeit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:19 05.05.2014
Cathrin Petermann aus Schrebitz ist glücklich über die Wahl zur 18. Sächsischen Blütenkönigin. Quelle: Sven Bartsch
Sornzig/Schrebitz

Fortan wird sie den sächsischen und anhaltinischen Obstanbau repräsentieren. OAZ sprach mit der 26-jährigen Schrebitzerin.

Herzlichen Glückwunsch zu ihrer Wahl. Wie kam es zu ihrer Bewerbung?

Cathrin Petermann: Als im letzten Jahr der Wettbewerb ausgeschrieben wurde, habe ich mich beworben. Damals wohnte ich noch in Oschatz. Doch da es nicht genügend neue Bewerberinnen gab, wurde der Wettbewerb ausgesetzt und die Regentschaft der damals amtierenden Blütenkönigin Theresa I. um ein weiteres Jahr verlängert. In diesem Jahr wurde nun wieder ausgeschrieben. Da war für mich klar, dass ich mich beteilige.

Könnten Sie sich kurz vorstellen?

Ich bin 26 Jahre alt, in Wurzen geboren, in Brandis aufgewachsen und habe dann bis Mitte März in Oschatz gewohnt. Inzwischen lebe ich mit meiner Familie in Schrebitz, einem Ortsteil von Ostrau. Zu unserer Patchworkfamilie gehören mein Mann Dirk, die eineinhalbjährige Anna-Fiona und die elfjährige Chantal. Von Beruf bin ich Bankfachwirtin und arbeite bei der Muldentalsparkasse Wurzen als Kundenberaterin. In meiner Freizeit lese ich gern und beschäftige mich mit Gartenarbeit. Zudem backe ich gern für meine Familie und für Freunde.

Sie haben sich unter den vier Bewerberinnen beim Borthener Blütenfest durchsetzen können. Welche Aufgaben galt es zu meistern?

Am Vormittag galt es einen Wissenstest zu absolvieren. Am Nachmittag stand jede Bewerberin vor der Aufgabe, einen Vortrag über eine Frucht auf der Blütenfestbühne im Schlosshof von Röhrsdorf zu halten. Dabei kam es auch auf Originalität und Ausstrahlung an. Ich habe mein Programm rund um die Birne gestaltet.

Sie setzten sich unter vier Bewerberinnen durch. Dabei waren Sie die einzige, die nichts mit Gartenbau oder Landwirtschaft zu tun hat. Was schoss Ihnen bei der Titelbekanntgabe durch den Kopf?

Ganz ehrlich: Ich habe das zunächst gar nicht so realisiert, da ich ja die Einzige war, die nicht aus der Branche kommt. Aber dann habe ich mich wahnsinnig darüber gefreut und bin gespannt, was mich in der Zeit meiner Regentschaft alles erwartet. Inzwischen habe ich ja heute meinen ersten öffentlichen Auftritt absolviert und am 22. Mai werde ich die Erdbeersaison in Sachsen-Anhalt eröffnen. Darauf freue ich mich, denn nach Kirschen mag ich bei Früchten besonders Erdbeeren.

Ihnen zur Seite steht Cathleen Goldammer als neue Blütenprinzessin-.

Wir haben uns schon ein bisschen kennen gelernt und verstehen uns gut. Sicher auch, weil wir beide verheiratet sind und jede Mutter einer kleinen Tochter ist. Außerdem besitzt sie als Blütenprinzessin des Jahres 2011 schon einige Erfahrungen, von denen ich profitieren kann.

Was haben Sie nach der Krönungszeremonie als erstes getan?

Meinen Mann Dirk angerufen. Er hat sich sehr über meinen Sieg gefreut und will mich während meiner Regentschaft unterstützen. Aber bevor ich das tun konnte, gab es für Cathleen und mich eine Mutprobe zu bestehen. Von den Hochseilartisten der Gebrüder Weisheit wurden wir in zwölf Meter Höhe über das Seil getragen - eine Chance, die man nur einmal bekommt. Wir waren überhaupt nicht darauf vorbereitet. Aber es war ein unglaubliches, einmaliges Erlebnis. Aufregender konnte unsere Amtszeit nicht beginnen.Fragen: Bärbel Schumann

Bärbel Schumann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Eine neue Zeit brach an, als sich der Franzosenkaiser Napoleon Bonaparte anschickte, die Gesellschaft Europas umzugestalten und die Landkarte des alten Kontinents neu zu zeichnen.

05.05.2014

Ein gut gefüllter Parkplatz vorm Finanzamt am Dresdener Berg ist keine Seltenheit. Am Sonntag standen rund um die Behörde jedoch knapp 1000 Fahrzeuge. Beim 1. Oschatzer Tuning-Treffen stellten Schrauber und Bastler ihre "Lieblinge" aus.

05.05.2014

Es war Laufzeit am Wochenende in Oschatz. Bei idealem Wetter hieß es bereits zum elften Mal, auf zum Rio-Städtelauf zwischen Riesa und Oschatz.

05.05.2014