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Aus Dummheit gezündelt

Aus Dummheit gezündelt

Im wiederholten Anlauf ist gestern am Leipziger Amtsgericht der Prozess um eine Serie von Brandstiftungen im Frühjahr 2010 in Oschatz fortgesetzt worden.

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Den Angeklagten wird vorgeworfen, im Frühjahr 2010 den Königreichssaal in Oschatz niedergebrannt zu haben.

Quelle: Dirk Hunger

Leipzig/Oschatz. Unter anderem brannte dabei der Königreichssaal der Zeugen Jehovas nieder. Zwei der drei Angeklagten aus Oschatz bestritten eine Beteiligung an den Brandanschlägen auf das Religionsgebäude.

 

Von Frank Hörügel

 

Bereits zum dritten Mal schwänzte der Angeklagte Robert G. gestern die Verhandlung vor dem Jugendschöffengericht. Die Straftaten des 21-Jährigen werden nun in einem Extra-Prozess verhandelt. Die beiden anderen Angeklagten Daniel J. (21) und Matthias P. (22) gestanden gestern einige der Straftaten, bestritten jedoch eine Beteiligung an den Brandanschlägen auf den Königreichssaal der Zeugen Jehovas.

 

Auftakt der Brandserie war am 3. März 2010, als Daniel J. und Matthias P. in den leer stehenden Altoschatzer Gasthof einbrachen und Daniel J. hier Konfetti in Brand setzte. Die Frage von Richterin Gabriele Schulz nach dem Grund beantworteten die beiden Oschatzer so. Matthias P.: "Weiß ich nicht." Und Daniel J.: "Aus Dummheit." Des Weiteren wird den Angeklagten eine Beteiligung an diesen Taten vorgeworfen: am 29. März 2010 Gartenlaube am Anglerparadies angezündet, am 23. Mai Feuer in der Kindertagesstätte Kunterbunt gelegt, am 24. Mai eine Verkaufsbude im O-Schatz-Park entflammt, am 26. Mai eine Gartenlaube in der Sparte Zur Krone sowie ein Moped S 51 am Bahnhof angezündet und am 27. Mai in der ehemaligen Filzfabrik 20 Scheiben eingeschlagen und Dämmwolle angebrannt.

 

Ob die beiden Angeklagten am Niederbrennen des Gemeindehauses der Zeugen Jehovas Ende April und Anfang Mai 2010 beteiligt waren, konnte gestern nicht geklärt werden. Die beiden Oschatzer betonten zwar, dass sie nichts damit zu tun gehabt hätten. Daniel J. hatte jedoch bei einer früheren Vernehmung durch die Polizei eingeräumt, "total besoffen" Knüllpapier in dem Religionsgebäude entzündet zu haben. Zur Aufklärung soll die Zeugenvernehmung des Kriminalpolizisten beitragen, der die Ermittlungen im Fall des Königreichssaales geleitet hat. Der Prozess wird am Montag fortgesetzt.

Frank Hörügel

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