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Oschatz Aus dem Parkverbot zum Eisgenuss
Region Oschatz Aus dem Parkverbot zum Eisgenuss
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06:00 30.08.2018
Unstrittig zwischen Anwohnern und Gewerbetreibenden ist, dass niemand dort parken kann, wo der Bus Platz braucht. Doch dann hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Quelle: Foto: ak
Börln

Visuell herrschen seit Beginn der diesjährigen Eissaison neue Verhältnisse in Börln. Nach einer Beschwerde im Stadtrat und einer Begehung mit der Polizei waren im Frühjahr neue Parkverbotsschilder in der Ernst-Thälmann-Straße aufgestellt worden. Sie illustrieren Verbote, die auch ohne Schilder gelten würden, wie das Verbot des Parkens in Kurven und an Einfahrten.

Während in der Stadtverwaltung noch Eingaben zu Lärmbelästigungen durch Autofahrer vorliegen, die laut die Türen zuschlagen oder während des Eisholens das Radio laufen lassen, versteht Steffen Meyer die Aufregung nicht. Er fragt sich, wieso man „Schreihälsen“ schneller Gehör schenkt, als Gewerbetreibenden, die teils länger vor Ort sind.

Unstrittig sei auch für ihn, dass der Bus die wenige Meter von seinem Eiscafé entfernt liegende Kurve ohne Behinderung durchfahren können muss. Ansonsten solle man den Ball flach halten. So fahre beispielsweise am Wochenende kein Bus. Also könnte man doch das Parkverbot auf montags bis freitags beschränken. Stattdessen hätte die Stadtverwaltung zunächst die Idee gehabt, eine Straßenseite komplett zur Parkverbotszone zu machen. „Ich habe dem Bürgermeister damals angeboten, dass er dann meine Eismaschinen mit ins Rathaus nehmen kann, weil ich sie dann nicht mehr brauche“, erzählt Steffen Meyer. Die Thälmannstraße sei auch nicht die Hauptverkehrsstraße im Ort, die verlaufe an anderer Stelle.

Derweil lässt die Stadt prüfen, ob alle für die Ausübung des Gewebes erteilten Auflagen erfüllt sind. „Wir können nicht aus Steuermitteln Parkplätze für Gewerbetreibende bauen“, stellt Bürgermeister Matthias Löwe (WHD) fest.

Von Axel Kaminski

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