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Ausbildungsmesse Mügeln platzt aus den Nähten

Bildung Ausbildungsmesse Mügeln platzt aus den Nähten

In der Goetheschule Mügeln findet am 19. August die mittlerweile 9. Ausbildungsmesse statt. Die Projektgruppe Pro Ausbildung mit Vertretern der Goetheschule und Unternehmern der Region hat bereits die Arbeit zur Vorbereitung aufgenommen. Koordinatorin Ivonne Franke rechnet mit der Teilnahme von 40 bis 50 Firmen. Jetzt werden noch Handwerkerbetriebe gesucht.

An den Ständen der Unternehmen konnten sich die Schüler über die verschiedenen Ausbildungsangebote und Praktika informieren und beraten lassen.

Quelle: Foto: Goetheschule Mügeln

Mügeln. Berufsorientierung wird in der Goetheschule Mügeln groß geschrieben und bildet bereits seit Jahren eine wichtige Säule im Schulprogramm. Zur mittlerweile 9. Ausbildungsmesse wird am Freitag, dem 19. August in die Goetheschule Mügeln eingeladen.

„Die Messe findet diesmal im Rahmen des Mügelner Altstadtfestes statt“, informiert Ivonne Franke. Die Koordinatorin der Projektgruppe Pro Ausbildung der Goetheschule hatte die Messe 2008 mit ihrer Mitstreiterin Heike Grundmann ins Leben gerufen. Die Vorbereitung läuft bereits auf Hochtouren. Erste Absprachen gab es mittlerweile in der Projektgruppe, in der Vertreter der Goetheschule und Unternehmer der Region mitarbeiten. „Wir wollen unser Konzept erweitern. Bisher fand die Messe in zwei Etagen der Schule sowie in der Turnhalle statt. Der Platz wird zu eng, weil sich immer mehr Unternehmen beteiligen. Diesmal soll zusätzlich der gesamte Schulhof mit einem großen Festzelt überdacht werden und eine Verbindung zur Turnhalle bilden“, kündigt Franke an. Die geplante Erweiterung ermögliche es den Unternehmen außerdem, ihre Ausbildungsangebote noch umfangreicher und anschaulicher zu präsentieren. Die Koordinatorin rechnet mit 40 bis 50 Firmen und ist froh darüber, dass die Veranstaltung von Jahr zu Jahr immer mehr Zuspruch fand.

Messe ist für alle Interessenten offen

Nicht nur Schüler der Goetheschule können sich an diesem Tag über Ausbildungsstellen und Möglichkeiten zur Absolvierung von Praktika informieren. Die Messe sei für alle Interessierten offen. Das habe auch Vorteile für die Unternehmen, die mit einer größeren Zahl von Schülern und damit einer besseren Effizienz an ihren Ständen rechnen können. Aus der Goetheschule beteiligen sich unterdessen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 an der Messe. Hauptzielgruppe der Unternehmen seien jedoch die Jugendlichen der Klassenstufen 9 und 10.

Neben den Informationen über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten können an diesem Tag auch Vorstellungstermine vereinbart oder unter Umständen sogar bereits Lehrverträge abgeschlossen werden. Denn im Vorab arbeitet die Goetheschule mit dem Quali-Zentrum Riesa eng zusammen. Für jeden Schüler werde eine sogenannte Potenzialanalyse erstellt. Das heißt konkret, dass die Mädchen und Jungen erfahren, in welchen Bereichen ihre Stärken liegen und welche Berufsrichtungen für sie geeignet sind. Gemeinsam mit dem Praxisberater an der Schule Dieter Zoschke würden danach dann gezielt geeignete Praktika in den Unternehmen der Region organisiert. „Es hat sich in den vergangenen Jahren bereits herauskristallisiert, dass etliche Schüler dann nach der 10. Klasse von diesen Firmen als Azubi übernommen wurden“, hat Franke festgestellt und verweist auf einen weiteren Nebeneffekt der Messe: „In den vergangenen zwei Jahren sind sogar Arbeitsstellen an Eltern vermittelt worden. Wir möchten die Eltern der Schüler auf jeden Fall mit ins Boot holen. Es wäre wünschenswert, wenn sie ihre Kinder auf solchen Messen begleiten und dabei aktiv bei der Berufswahl unterstützen.“ In Zusammenarbeit mit dem Qualizentrum Riesa und verschiedenen Unternehmen der Region findet im Juni außerdem ein Bewerbungstrainingstag statt, der speziell für die zukünftigen 10. Klassen gedacht ist.

Weiterer Bedarf an Handwerksfirmen

Um die Ausbildungsmesse etwas aufzulockern, hat die Schule den Moderator Stefan Bräuer für sich gewinnen können. Er wird die Unternehmen vorstellen und das eine oder andere Gespräch auch mit Schülern suchen. Obwohl die Mügelnerin mit 40 bis 50 Firmen rechnet, sei noch Bedarf vor allem im Bereich des Handwerks. Während Unternehmen beispielsweise aus dem medizinischen Bereich und den grünen Berufen gut vertreten sind, gebe es vor allem noch Bedarf im Dachdeckerhandwerk, bei Bäckern, im Bauhandwerk, der Zimmererbranche und der Fleischerei. „Unsere Mädels bedauern es immer wieder, dass der Beruf der Friseurin nicht vertreten ist. In Mügeln gibt es zwar Geschäfte, aber hier bildet niemand aus“, so Franke. Überhaupt sei das Handwerk bei den Schülern sehr gefragt, wie eine Bedarfsumfrage ergeben habe.

Interessierte Handwerksfirmen können sich noch für eine Teilnahme an der Messe bis zum 27. Mai anmelden.

Anmeldungen von Unternehmen nimmt die Goetheschule, Telefon 034362/32480 sowie Ivonne Franke, Handy 0178/4789236 entgegen.

Von Heinz Grossnick

Mügeln 51.2364187 13.045206
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