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Oschatz Ausbildungsmesse für Schüler aus Mügeln und Wermsdorf
Region Oschatz Ausbildungsmesse für Schüler aus Mügeln und Wermsdorf
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00:21 03.09.2017
Ivonne Franke Quelle: Goetheschule Mügeln
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Mügeln

Am kommenden Sonnabend beginnt um 10 Uhr in Sornzig die Ausbildungsmesse, die die Arbeitsgruppe Pro Ausbildung an der Goethe-Oberschule Mügeln mit Unterstützung von Partnern zum 10. Mal organisiert. OAZ sprach dazu mit Ivonne Franke, Vorsitzende der AG, über den Stand der Vorbereitungen und das Besondere in diesem Jahr.

In der Vergangenheit hat die Ausbildungsmesse stets in Mügeln stattgefunden. Warum gibt es in diesem Jahr einen neuen Veranstaltungsort?

Seit der ersten Veranstaltung hat sich unser Projekt Ausbildungsmesse stetig entwickelt. Immer neue Partner beteiligten sich, so dass wir in Mügeln an unsere Grenzen kamen. Da wir in diesem Jahr mit der Wermsdorfer Mittelschule zusammenarbeiten, sie quasi bei uns zu Gast ist, mussten wir uns zwangsläufig nach einem Ort umsehen, wo wir einfach alles unterbringen können und der vor allem für Schüler und Eltern beider Schulen erreichbar ist. Durch das Sornziger Frühlingserwachen angeregt, fragten wir einfach bei der Sornziger Klosterobst GmbH und dem Mutterkonzern an. Hier war man offen für unser Anliegen und uns wurde sofort Unterstützung zugesagt. Zudem werden das Backhaus Wentzlaff und das Kloster Mariental uns unterstützen, wo beispielsweise Workshops stattfinden.

Wie viele Partner sind bei der Messe mit dabei?

Bis jetzt haben 43 Firmen, Institutionen und Behörden ihre Teilnahme zugesagt. Für sie ist neu, dass Schüler und Eltern von zwei Schulen sich informieren können, eine Teilnahme ist deshalb effektiver. Ich glaube, das ist auch ein Grund, warum sich viele Firmen aus der Region nicht nur mit einem Stand beteiligen, sondern auch Partner für die angebotenen Workshops sind, beispielsweise Technik mitbringen und mit Schauvorführungen die Messe bereichern.

Gibt es Firmen, die sich das erste Mal beteiligen?

Im Laufe der vergangenen Jahre haben immer mehr Firmen erkannt, dass sie vor allem in den Regionen, in denen sie zu Hause sind, auf die Suche nach geeigneten jungen Leuten für ihr künftiges Stammpersonal gehen müssen, die nach einer Ausbildung im Unternehmen verbleiben. Ich freue mich, dass zum Beispiel die Oschatzer Firma Dorow oder aus Wermsdorf die Firma KKS erstmals bei uns mit dabei ist.

Lässt sich der Erfolg ihrer Messe messen?

Besucher- und Ausstellerzahlen sind nur eine Seite. Viel interessanter scheint, wie nachhaltig unsere Veranstaltung ist. Ich kenne inzwischen viele junge Leute, die durch unsere Messe angeregt, einen Ausbildungsplatz hier fanden und inzwischen übernommen wurden. Oder auch, die sich nach einem Besuch der Ausbildungsmesse umorientierten, weil sie nach Gesprächen und Workshops merkten, dass der angestrebte Beruf für sie eigentlich doch nicht der Richtige ist. Das macht uns alle vom Organisationsteam stolz.

Was wird am Sonnabend alles geboten?

Wir beginnen um 10 Uhr. Bis 14 Uhr können die verschiedensten Stände besucht werden, an denen es Schauvorführungen gibt, leitende Mitarbeiter aber auch Azubis Rede und Antwort stehen. Moderator Stefan Bräuer wird die Veranstaltung moderieren. Im Kloster, im Backhaus und in Räumen der Klosterobst GmbH werden Seminare und Workshops angeboten. Junge Leute können aber auch Bewerbertests absolvieren oder ihre Bewerbungsunterlagen überprüfen lassen. Der Messe kann kostenlos besucht werden. Wir würden uns freuen, wenn auch andere Interessierte Besucher aus der oschatzzer und Döbelner Region zu unserer 10. Ausbildungsmesse kommen würden, denn sie ist offen für jedermann.

Interview: Bärbel Schumann

Von Bärbel Schumann

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