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Oschatz Bänder der Erntekrone wehen über dem Anger
Region Oschatz Bänder der Erntekrone wehen über dem Anger
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16:20 07.10.2018
Zum Auftakt des Erntefestes wurde ein ökumenischer Festgottesdienst gefeiert. Am Ende trugen Bürgermeister Johannes Ecke, Landtagsabgeordneter Volkmar Winkler und weitere Männer die Erntekrone aus dem Gotteshaus bis zum Anger, wo sie aufgezogen wurde. Sehen Sie ein Video unter www.lvz.de Quelle: Fotos: Bärbel Schumann
Mügeln

Sie ist einen Meter hoch, schwebt in fast zehn Metern Höhe über dem Mügelner Anger und wurde von zwölf Frauen unter der Leitung von Martina Müller in rund 90 Arbeitsstunden angefertigt: Die Mügelner Erntekrone des Jahres 2018. Nach dem ökumenischen Festgottesdienst in der Stadtkirche St. Johannes zum Auftakt des 7. Mügelner Erntedankfestes wurde die Krone unter dem Spiel des Mügelner Posaunenchores zum Festplatz gebracht und dort aufgezogen.

Zahlreiche Stände am Anger

Auf dem Anger herrschte da schon emsiges Treiben, hatten Vereine und Unternehmen ihre Stände aufgebaut und Angebote vorbereitet, als Bürgermeister Johannes Ecke (parteilos) und Landtagsabgeordneter Volkmar Winkler die Besucher und Akteure begrüßten. Bernd Brink von Stadtmarketingverein „Meine Bischofsstadt Mügeln“, unter dessen Leitung das Fest wieder organisiert wurde, ermutigte alle Gäste, sich umzuschauen und das vorbereitete Programm zu genießen.

Impressionen vom Erntefest

Abwechslungsreich für große wie für kleine Gäste waren die Offerten bei den Vereinen und Unternehmen. Schon zur Mittagszeit hatten alle bei dem großen Angebot die Qual der Wahl. Immerhin reichte die Palette von Wildspezialitäten, über Gegrilltes bis hin zu herbstlichen Suppen. Beim Verzehr an den aufgestellten Sitzgruppen oder in der improvisierten Dorfschenke des Glossener Heimatvereins bot sich vielen die Gelegenheit, Bekannte oder Freunde zu treffen. Nach einem Plausch schauten die Erntefestbesucher zum Beispiel bei Kräuterfrau Barbara Timm aus Wermsdorf vorbei. Beim Kauf von so manchem Tee gab es bei ihr noch viele Tipps zur Anwendung quasi umsonst dazu. Frisches Obst, Säfte und Weine, Wildspezialitäten, Honig, Gemüse, Holzwaren, Seifen, herbstliche Dekoration oder Blumen und Sträucher in leuchtenden Farben – an allen Ständen gab es etwas zu entdecken und einzukaufen.

Für Kurzweil sorgte das Kulturprogramm mit Akkordeonklängen, sportlichen Darbietungen, Tänzen bis hin zu Stimmungsmusik mit den Kemmlitzer Blasmusikanten. Der Großböhlaer Schmied Reiner Höhmke hatte seine mobile Schmiede zum Schauschmieden mitgebracht. Gezeigt wurde am Nachmittag auch, wie alte Landtechnik funktioniert. Für Schaulustige interessant: die aufgereihten Oldtimertraktoren der Schrebitzer Traktorenfreunde, die wieder dabei waren.

Der Letzte seiner Zunft in Mügeln

Einer der letzten die das Muldenhauerhandwerk noch beherrschen ist Olaf Schubert aus Grünlichtenberg. Wenn er mit dem Dexel das Pappelholz bearbeitete, blieben Neugierige stehen und stellten Fragen. Viel Spaß gab es am Nachmittag bei einem Kuhfladenwurfwettbewerb, den der Mügelner Heimatverein organisiert hatte. Lehrreich und kreativ – das waren die Attribute, unter denen der Umweltverein Grüne Welle seine Standangebote offerierte. Und natürlich hatte der Marketingverein zum Erntefest das Backhaus angefeuert. Schon lange vor der Kaffeezeit waren die ersten der 300 Stück Blechkuchen und der über 100 Angerbrote verkauft.

Von Bärbel Schumann

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