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Oschatz Band Guacachason bringt kubanische Rhythmen nach Oschatz
Region Oschatz Band Guacachason bringt kubanische Rhythmen nach Oschatz
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13:40 26.02.2018
Die kubanische Band Guacachason vor der Kaffeekannen-Sammlung in der Veranstaltungshalle „O“ in Oschatz.
oschatz

Bekanntschaft mit Kuba konnten Fans und Freunde des Inselstaates auf ungewöhnliche Weise bereits vor drei Jahren schließen. Damals holte Thomas Barth innerhalb seiner Vortragsreihe den Allgäuer Reisejournalisten Bruno Maul nach Oschatz. Der zeigte den Kuba-Fans aus der Region Oschatz nicht nur außergewöhnliche Fotos über das Land und seine Menschen bei seinem Vortrag, sondern brachte den Besuchern auch die Musik Kubas näher. Das war Musik der Band „Guacachason“. Die fand dabei so guten Anklang, dass die damals mitgebrachten CDs schnell neue Besitzer gefunden hatten. Und es kam der Wunsch auf, die Musiker der Band selbst kennenzulernen und vor allem sie live einmal zu erleben.

Wunsch mit Vortrag erfüllt

Ein Wunsch, den Bruno Maul nun endlich bei seinem Vortrag erfüllen konnte. Vom 14. Februar bis 14. März sind Domingo, Dairel, Isidro, Isbel und Juan nun in Deutschland und faszinieren bei ihren Auftritten die Zuhörer – egal wie groß ihre Zahl und wie groß die Säle sind. In Oschatz erlebten am Wochenende gut 200 Interessierte den Vortrag und die Musik. Zuvor waren unter anderem das Leipziger Gewandhaus, in Berlin der Admiralspalast, in Jena der Unicampus mit über 750 begeisterten Zuschauern oder auch die Bitburger Stadthalle Auftrittsorte. Wenn die Musiker ihren Instrumenten Töne entlocken und dazu singen, möchte man sich am liebsten im Takt dazu mitbewegen.

Musik teil des kubanischen Alltags

Musik, egal welcher Art, so Bruno Maul, sei ein enorm wichtiger Bestandteil des kubanischen Alltags. Der ist nicht zuletzt durch die jahrzehntelange US-Embargo-Politik oft sehr mühsam und desillusionierend. „Da ist es gerade die Musik, die diesen Menschen hilft, alle Alltagssorgen für einen Moment zu vergessen und einfach nur die Leichtigkeit des Seins zu genießen.“

Vielleicht, so heißt es auf der neuen CD der Band, liegt gerade darin die Energie der kubanischen Musik begründet, welcher sich kaum ein Zuhörer entziehen kann. Gepaart mit den wundervollen Reisebildern von Bruno Maul machte die Show Lust darauf, das Land, seine Menschen und seine Musik, selbst kennenzulernen. Bei einer Reise, auf der man dann vielleicht wie Bruno Maul vor Jahren in einem kleinen Lokal derartig interessante Musiker trifft, sich man mit ihnen austauscht und dabei Freundschaften entstehen, für die die Sonne und Wärme gewöhnten Kubaner dann auch mal unsere Kälte ertragen.

Von bärbel schumann

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