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Oschatz Beachparty mit House-Music im Mügelner Stadtbad
Region Oschatz Beachparty mit House-Music im Mügelner Stadtbad
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00:18 02.08.2017
Die Familien Naumann-Thomas und Rösener, hier bei ihrem Eintreffen am Eingang, kamen ganz in Familie zur Beach-Party zur Tanznacht. Quelle: Foto: Bärbel Schumann
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Mügeln

House-Music ist eine populäre Stilrichtung der elektronischen Tanzmusik, die ihre musikalischen Ursprünge in der populären Disco-Musik hat. Wohl deshalb strömten am Sonnabend hunderte Tanzwütiger und Amüsierfans verschiedener Generationen zum Mügelner Stadtbad. Sie wollten bei der Beach-.Party dabei sein, die Alexander Franke alias Marcapasos mit seinen Geschäftspartnern organisiert hatte.

Dass die Fete abgetrennt vom eigentlichen Stadtbad im Außenbereich ohne Chance auf eine Abkühlung nach einer Tanzrunde im Wasser des Bades von statten ging, störte keinen der Gäste.

Alexander Franke hatte Idee für Beach-Party

Die Idee für die Beach-Party war Alexander Franke vor gut einem Jahr gekommen, als er im Schwetaer Park bei einer House-Party Spenden für das Mügelner Stadtbad gesammelt hatte. Mitstreiter fand er schnell bei Gastronom Thomas Hillig sowie seinen Musik-Kollegen Patz und Grimbart aus Leipzig, Ramba Zamba aus dem Norden und Siggboy alias Stefan Goihl aus Mügeln.

Die herrlich warme Sommernacht zog die Leute förmlich zur Party an. Zu den Gästen gehörte auch die Familie Naumann-Thomas mit ihren Kindern aus Glossen. „Wir waren bei Freunden zu einer Feier eingeladen und hatten noch keine Lust nach Hause zu gehen“, meinte Conny Naumann beim Eintreffen im Stadtbad. Im Schlepptau hatten sie Familie Rösener mitgebracht und hoffte darauf, sich noch recht lange amüsieren zu können. Auch die beiden Freundinnen Kati und Merle hatten sich aus Wurzen nach Mügeln auf den Weg aufgemacht. „Über Facebook haben uns Freunde dazu eingeladen“, erzählte Kati. „Mal sehen, wie es wird. Ich denke, gute Musik kann man erwarten, denn Marcapasos legt gut auf“, meinte Merle etwas abseits vom Eingang mit ihrer Mitfahrerin auf die Freunde wartend.

Sicherheitsleute hatten am Eingang viel zu tun

Am Eingang hatten die Sicherheitsleute allerhand zu tun. Vor allem die sehr jung ausschauenden Besucher kamen um das Vorzeigen ihrer Ausweise und die Frage bei allen unter 16 Jahren nach sogenannten Mutti-Zetteln nicht herum. „Für Leute ab 16 ist unsere Veranstaltung“, erklärte Sandy Fleischer zwischendurch beim Kassieren. Die junge Frau wurde nach 23 Uhr etwas ungeduldig. Ihr Freund Alexander Franke war noch nicht vor Ort. „Er ist heute auch in Dresden, legt als DJ bei einem Festival auf, ehe er nach Mügeln kommt“, sagte sie zur Erklärung. Zum Grübeln blieb keine Zeit, denn immer mehr Besucher drängten sich vor dem Eingang, wollten bei der Party unter freiem Himmel dabei sein. Nebenan in wenigen Räumen des Stadtbades brannte da immer noch Licht.

Schwimmmeister Clemens Lehmann hatte nicht nur mit dem Absperren des gesamten Badbereiches vom Partygelände möglichen Beschädigungen und dem unerlaubten Nutzen des Beckens vorgebeugt. Ein extra aufgestellter Scheinwerfer spendete Licht, so dass Lehmann sein Stadtbad gut einsehen und bei Bedarf schnell handeln konnte. Aber davon bekam kaum ein Gast etwas zu spüren, denn sie hatten nur einen Wunsch, sich bei House-Music gut zu amüsieren.

Von Bärbel Schumann

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