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Oschatz Begeisterte Wanderer aus nah und fern
Region Oschatz Begeisterte Wanderer aus nah und fern
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15:04 02.05.2014

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Erstmals wurde an zwei Tagen gewandert. Anlass dafür war die Eröffnung des Bahnhofes Mügeln vor 130 Jahren. Schon Wochen vor dem Start standen das Anmeldetelefon bei den Organisatoren kaum still, was Hoffnung bot, einen neuen Teilnehmerrekord aufzustellen. Rechnet man die Zahl der Wanderfreunde von mehr als 130 am ersten Tag und weiteren 30 am zweiten Tag sowie die spontan entschlossenen Teilnehmer hinzu, so wurde der erreicht. Und: Die Mügelner Bahndammwanderung ist damit nach Recherchen die größte Bahndammwanderung in Deutschland!

Am ersten Wandertag standen, nachdem es zuvor mit dem "Wilden Robert" von Mügeln nach Glossen und von dort mit Bussen nach Mutzschen und Neichen ging, zwei Strecken zur Wahl. Die Längste umfasste 22 Kilometer, die Kürzere ab Mutzschen zwölf. Überall an den Strecken fanden die Organisatoren bei Heimatvereinen und auch beim Mutzschener Jugendklub Unterstützung. Beispielsweise versorgten die Heimatfreunde in Mutzschen um ihren Vorsitzenden Hans Dittmann die Wanderer mit Speis und Trank und erzählten ihnen zur Geschichte des Bahnhofes, auf dem 1888 zum ersten mal ein Zug gehalten hatte. Zudem sei das Bahnhofsgebäude das einzige an der Strecke, an dem noch der Name des Ortes in den Originalbuchstaben prangt.

Elke und Ulrich Benedix, ein Chemnitzer Ehepaar war begeistert. "Wir sind schon einige Male mitgewandert. Hier können wir das Hobby meines Mannes, die Dampfloks, und das Wandern, super gut verbinden", erklärte Elke Benedix. Zudem freute sie sich in Mutzschen vor allem darauf, entlang von Bahndamm, Rad- und Wanderwegen entlang der Strecke viel Natur zu erleben. Denn das, so auch die Meinung fast alle Wanderer, sei der Reiz an der Bahndammwanderung.

Leider verließ der Wettergott die Organisatoren gestern, als die Strecke von Oschatz bis nach Strehla über zwölf Kilometer absolviert wurde. Doch 30 Wanderer hatten sich dennoch dafür entschieden. Geführt von Lothar Schlegel ging es unter anderem zur Bogenbrücke bei Oschatz und wurde Station am Tiergehege in Zaußwitz gemacht. Ziel war schließlich Strehla.

"Schade, dass das Wetter am zweiten Tag nicht mitspielte. Aber alles andere hat an beiden Tagen hervorragend geklappt. Deshalb mein Dank an die rund 30 Helfer, an die Heimatvereine in Mahlis, Mutzschen und Trebsen, die zum Gelingen beitrugen", erklärte der Vorsitzende des Mügelner Heimatvereins Andreas Lobe. Bester Lohn für alle: Zufriedene und begeisterte Wanderer aus Chemnitz, Leipzig, Oschatz, Berlin, Zwönitz, Mügeln und wo sie noch alle herkamen.

Bärbel Schumann

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