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Oschatz Beim Dahlener Frühlingsfest spielen Pferde die Hauptrolle
Region Oschatz Beim Dahlener Frühlingsfest spielen Pferde die Hauptrolle
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14:33 08.05.2017
Kutschgespanne absolvieren in einem Wettbewerb einen vorgegebenen Parcours und werden von den Zuschauern dabei angefeuert. Quelle: Foto: Bärbel Schumann
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Dahlen

Dicht gesäumt von Zuschauern ist die kleine Wettkampfarena auf dem Gelände des Dahlener Kirschberges. Unweit vom Eingang zum Frühlingsfestgelände bleibt hier meist jeder Gast des vom Heidegut und dem Heidehandel sowie zahlreichen Helfern organisierten Festes das erste Mal stehen und beobachtet das Geschehen.

„Um 8 Uhr haben hier heute Morgen bereits die Wettbewerbe begonnen“, erklärt Frank Terpitz von den Organisatoren. Im zwölften Jahr werde zwei Mal pro Jahr – im Frühjahr und im Herbst – auf dem Kirschberg ein Fest organisiert, bei dem sich fast alles um Direktvermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, altes traditionelles Handwerk vom Dorf und um den Pferdehandel drehe. Zudem, so Terpitz, gebe es jedes Mal ein spezielles Thema: „Heute dreht sich alles rund um das Pferd.“ Die beiden auf dem Kirschberg-Gelände gelegenen Pferdepensionen hätten sich dabei besonders eingebracht. „Wir freuen uns aber auch, dass sozusagen Traditionelles heute seine Fortsetzung findet“, fügt er hinzu und meint damit den Pferdemarkt, auf dem mittlerweile nicht nur sächsische Experten zu finden sind, sondern auch Sachsen-Anhalt oder die Region Riesa vertreten sind. Wer nicht nur wegen der Pferde und der verschiedenen Wettbewerbe im Dressur- und Springreiten, den Führzügelklassen oder den Kutschfahrten kam, der findet beim Rundgang über den Markt Interessantes zum Stehenbleiben und auch zum Mitnehmen. So zeigt ein Schafzüchter, wie die Wolle seiner Schafe versponnen wird. Ein Schmied aus Großböhla stellt sein Handwerk vor und auch einem Korbmacher kann man bei seiner Arbeit über die Schulter schauen.

Präsenz zeigen ebenso Vereine und stellen ihre Projekte vor. Zu ihnen gehört der Landschaftspflegeverband Torgau-Oschatz. Bei Projektkoordinatorin Cordula Volkmer und Projektleiter Helmut Wache können große und kleine Gäste nicht nur ein Insektenhotel bauen und mit nach Hause nehmen. Beide informieren beispielsweise auch über Streuobstwiesen und ihre Besonderheiten, über das Vorkommen heimischer Tierarten in der Region oder über die nächsten Veranstaltungen des Vereins. Eine davon ist in Zusammenarbeit mit der Schmalspurbahn „Wilden Robert“ im Mai geplant.

Laut geworden ist es unterdessen rings um die kleine Pferdearena. Kutschgespanne versuchen hier gerade, den vorgegebenen Parcours so schnell wie möglich zu absolvieren. Lokalmatadoren aus Börln, Falkenhain oder Dahlen sind unter den Teilnehmern des gerade stattfindenden Wettbewerbes zu finden und werden besonders laut angefeuert. Schließlich muss man sich als Fan schon bemerkbar machen, wenn ein Wettbewerb in der Region ausgetragen wird.

Von Bärbel Schumann

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