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Oschatz Beim ersten Oschatzer Galeriegespräch geht es um die Heimat- und Denkmalpflege
Region Oschatz Beim ersten Oschatzer Galeriegespräch geht es um die Heimat- und Denkmalpflege
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06:00 05.01.2017
Die Chefin der Oschatzer Freizeitstätten Uta Moritz lädt am 30. Januar zum erste Oschatzer Galeriegespräch in das Müntzerhaus ein. Quelle: Dirk Hunger
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Oschatz

Nach dem Erfolg des „After Work Clubs“ plant die neue Chefin der Oschatzer Freizeitstätten GmbH Uta Moritz einen weiteren Neuling im Oschatzer Kulturbetrieb. Am 30. Januar wird im Thomas-Müntzer-Haus das erste Oschatzer „GalerieGespräch“ über die Bühne gehen. Unter dem Stichwort „Kutur(erbe)“ ist eine kontroverse Diskussion rund um die Themen Generationenfrage, Ehrenamt und Denkmalpflege geplant. Im Diskussionspodium werden Marek Schurig, Martin Kühn, Gisela Thiele und Marion von Sahr-Schönberg sitzen. Die vier Regionalmatadoren stehen für vier Institutionen in der Region, die sich in Sachen Denkmal- und Heimatpflege engagieren. Moderiert wird die Diskussionsrunde von Susanne Schwab, die einigen Oschatzern aus dem Fernsehen bekannt ist.

„Ich erhoffe mir eine interessante Diskussion zum Thema Heimatgefühl. Es beginnt mit der großen Frage: Was bedeutet Heimat für dich oder für mich? Wie können wir es schaffen, auch die nächste Generation für die Heimat zu begeistern? Was für Diskrepanzen gibt es unter anderem mit dem Denkmalschutz oder woran scheitert unter Umständen auch ein Engagement?“, umreißt Uta Moritz den Kreis der Ideen. Aus eigener Erfahrung weiß sie, dass viele Akteure bei der Umsetzung ihrer Ideen schnell an die Grenzen kommen und scheitern.

Die vier eingeladenen Diskussionsteilnehmer haben selbst in den vergangenen Jahren praktische Erfahrungen sammeln können – Marek Schurig beispielsweise bei der Erhaltung des Schlosses Leuben, Gisela Thiele bei der kulturellen Wiederbelebung von Schloss Hubertusburg, Martin Kühn bei der Erforschung des uralten Oschatzer Schützenwesens oder Marion von Sahr-Schönberg bei der Erhaltung des kulturellen Erbes der sächsischen Adelsfamilien. „Ich glaube, mit vier Diskussionsteilnehmer sind wir in dieser Runde ganz gut besetzt. Mehr halte ich nicht für sinnvoll, weil ja auch jeder in den 90 Minuten zu Wort kommen soll“, so Uta Moritz, die selbst im Freundeskreis Schlösserland Sachsen engagiert ist. Über ihr angestrebtes Ziel nach der Diskussion sagt die Chefin der Freizeitstätten: „Es soll nicht in eine Streiterei auf dem Podium ausarten, aber kann schon kontrovers diskutiert werden. Im Endeffekt erhoffe ich mir, dass die Gäste aus dem Müntzer-Haus rausgehen und über das Thema noch mal nachdenken oder bestenfalls sich sogar selbst engagieren.“

Von Hagen Rösner

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