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Oschatz Bello-Parcours: "Biene" lässt die Dackel aus Reppen abblitzen
Region Oschatz Bello-Parcours: "Biene" lässt die Dackel aus Reppen abblitzen
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00:30 01.07.2015
Flughunde sind eigentlich eine Art überdimensionale Fledermäuse und kommen vor allem in den Tropen vor. Am vergangenen Wochenende wurden fliegende Hunde aber auch beim Dorffest in Reppen gesichtet. Das Hunderennen ist eine Spezialität des Festes. Quelle: Dirk Hunger
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Nur die Freizeitfußballer mussten tatsächlich die letzten Spiele ihres Turnieres im Regen austragen. Hier gab es nur eine kleine Unterbrechung, bis Schiedsrichter Uwe Scholz einen Schirm zur Hand hatte. Schließlich sollte die Ergebnisliste, die er am Rande des Kleinfeldes führte, nicht nass werden. Auf ihr stand am Ende Juventus Urin als punktbeste Mannschaft.

Die ersten Trophäen des Festes gab es bereits am Freitagabend. Im Fußball der Alten Herren sicherten sich die Mannschatzer den Sieg. Bei der Volleyball-Konkurrenz hatte der Jugendclub Hof die Nase vorn.

Nach dem Kleinfeldturnier am Sonnabend beteiligten sich drei der sechs Fußballmannschaften am Strohballenrollen. Im Unterschied zum vorhergehenden Wettbewerb musste das Runde nicht ins Eckige, sondern durch eine mit Stangen gestellte Gasse, um die Wendestange herum und wieder ins Ziel. Zum Auftakt zeigten die Fußball-Sieger, dass mit ihnen zu rechnen ist - wenn es darum geht, überrollte Stangen wieder zu richten. Das reichte am Ende nur zum vierten Platz. Spektakuläres lieferten auch die Vorletzten. Im spontan aufgestellten Team des Jugendclubs Hof wirkte Ronny Stephan, alias DJ Matrix, mit. Flexibel wechselte er vom Kommentatorenmikrofon an den Strohballen und brauchte anschließend längere Zeit, um wieder Worte zu finden. Den Sieg in dieser Disziplin holten sich die Grubnitzer.

Für die beste Leistung beim nächsten Wettbewerb gab es keinen Pokal. Während die 22 Starter je zwei Versuche hatten, warf Thomas Hahn alle benutzten Sportgeräte wieder zurück. Kraft ist bei diesem Wettbewerb nur eine Zutat. Man muss auch im richtigen Moment loslassen können. Gut beraten waren jene Zuschauer, welche die Flugobjekte jederzeit im Auge behielten und sich rechtzeitig in Sicherheit brachten. Rico Jahn, genannt Malle-Jim, konnte Technik und Kraft am besten in Einklang bringen. Er siegte mit 36 Metern.

Sportlicher Höhepunkt des Sonntags war das Hunderennen mit 29 vier- und zwei zweibeinigen Startern. Reppener Hunde schafften es nicht aufs Siegerpodest. Biene und Sky hießen die Sieger bei den kleinen beziehungsweise großen Rassen. Kräftig angetrieben vom Jubel des Publikum jagten am Ende zwei als Hunde Kostümierte über den Parcours. Neben vielen sportlich Aktiven trugen der Ortsverein, seine zahlreichen Helfer und die Sponsoren zu einem stimmungsvollen und abwechslungsreichen Fest bei.

Axel Kaminski

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