Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Bergmusikkorps Saxonia Freiberg bläst in der Oschatzer Aegidienkirche
Region Oschatz Bergmusikkorps Saxonia Freiberg bläst in der Oschatzer Aegidienkirche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:21 27.08.2017
Quelle: Bergmusikkorps Saxonia Freiberg
Anzeige
Oschatz

Das „Bergmusikkorps Saxonia Freiberg“ ist am Freitagabend zu Gast in der St. Aegidienkirche – zum Benefiz-Konzert des Lions-Clubs. Bergmusikmeister und Dirigent Jens Göhler (54) erzählt, was die Besucher erwartet.

Herr Göhler, freuen Sie sich schon auf den Konzertabend?

Ja, wie bei jedem Konzert. In Oschatz sind wir zudem sehr gespannt, wie wir mit der Kirche klarkommen. Wir haben hier noch nicht gespielt, und ein neuer Konzertort bietet immer auch Überraschungen akustischer Art. Vor allem Kirchen. Beim Dom oder der Nikolaikirche in Freiberg zum Beispiel wissen wir, wie die akustisch so sind.

Was erwartet die Besucher?

Der Abend steht unter dem Motto „Glückauf aus der Silberstadt – traditionelle und unterhaltsame Blasmusik“. Wir bieten einen Querschnitt aus unserem umfangreichen Konzertprogramm – vom Marsch, über die Polka und den Walzer bis hin zu modernen Bearbeitungen. Natürlich spielen wir einen Bergmarsch – wie sich das gehört. Es gibt zwei Stunden Programm, mit einer Viertelstunde Pause. Wir haben ein spezielles Programm für diesen Abend ausgearbeitet.

Was sind für Sie die musikalischen Herausforderungen?

Es ist schon ein anspruchsvolles Programm. Die „Deutschlandbilder“ von Alfred Bösendorfer sind eine Zusammenstellung aus mehreren deutschen Regionen, rhythmisch anspruchsvoll, Ton- und Taktarten wechseln. Ähnlich verhält es sich mit der „Monmouth-Ouverture“ von Philip Sparke mit einer anspruchsvollen Instrumentierung. Ein Höhepunkt wird sicher auch „Zorba the Greek“ von Mikis Theodorakis oder der Einzugsmarsch aus dem „Zigeunerbaron“ von Johann Strauß. Operettenmelodien sollen ja leicht und beschwingt daher kommen. Und was leicht und beschwingt klingen soll, ist meistens schwer zu spielen.

Mit wie vielen Musikern gehen Sie an den Start?

Wir kommen mit 35 Leuten, das ist schon eine ordentliche Größe für eine Kirche. Es kann durchaus laut werden.

Wie geht es nach dem Auftritt in Oschatz weiter?

Wir sind gut beschäftigt. Einen Tag nach dem Konzert in St. Aegidien sind wir zum Beispiel beim bergmännischen Zapfenstreich in Freiberg dabei. Interview: Björn Meine

Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Karten (15 Euro, ermäßigt: 12 Euro) gibt es im Vorverkauf in der Oschatz-Information sowie an der Abendkasse.

Von Björn Meine

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Mitglieder der Mügelner Gartensparte „Bergfrieden“ haben jetzt die Ärmel hochgekrempelt und leer stehende Parzellen vom Unrat befreit. Ein weiterer Arbeitseinsatz soll am 16. September folgen. Am Freitag, dem 25. August lädt der Vorstand um 18 Uhr zum Spieleabend in die Sparte ein und hofft auf rege Teilnahme.

24.08.2017

Die Wermsdorfer Reiter bereiten sich auf die Schleppjagd vor, die am 2. September stattfinden wird. Dabei folgt eine Hundemeute einer künstlich gelegten Spur. Die Jagdgesellschaft geht auf eine 25 Kilometer lange Strecke. Interessierte Reiter werden noch gesucht.

27.08.2017

Chefwechsel in der in Schirmenitz ansässigen Cavertitzer Elektromontagen GmbH: Siegfried Borschke übergibt die Führung an seinen Sohn Erik. Der ist nun für die rund 100 Beschäftigten zuständig.

26.08.2017
Anzeige