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Oschatz Beschwerden über Hundekot auf Straßen und Plätzen in Mügeln und Oschatz
Region Oschatz Beschwerden über Hundekot auf Straßen und Plätzen in Mügeln und Oschatz
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06:00 31.12.2016
Alles richtig gemacht: Gefährliche Hunde gehören in der Öffentlichkeit an die Leine.
Mügeln

Beschwerden häufen sich in Mügeln über kläffende Hunde, deren Herrchen ihre Vierbeiner leinenlos durch die Stadt ziehen lassen. Tretminen sorgen außerdem bei Einwohnern für Ärger. Das veranlasst Mügelns Bürgermeister Johannes Ecke (Freie Wählervereinigung Mügeln) zu einem Appell an die Hundehalter. „Wer mit seinem Hund in der Stadt, auf dem Anger, im Park Schweta oder in den Ortsteilen unterwegs ist, sollte sein Tier angeleint lassen.“

Polizeiverordnung regelt Umgang mit Hunden

Ecke verweist diesbezüglich auf die Polizeiverordung der Stadt Mügeln, in der der Umgang mit Hunden klar geregelt ist. „Wenn Hunde frei laufen, besteht immer die Gefahr, dass einer vielleicht mal zuschnappt“, sagt Ecke und mahnt: „Leinen Sie Ihre Hunde an, wenn Sie spazieren gehen. Wenn zum Bespiel Kinder auf der Straße sind, fühlen die sich unsicher.“

Ein weiteres Problem sei der Hundekot auf Straßen, in Parks und auf Wegen. „Wir haben jetzt Hundetoiletten angeschafft und werden diese im Frühjahr am Anger und auch im Park Schweta aufstellen. Wir hoffen, dass dann eine Besserung eintritt“, ist Ecke vorsichtig optimistisch. Es gebe immer noch Ecken in der Stadt und den Ortsteilen, wo Hundehalter die Hinterlassenschaft ihrer Tiere nicht wegräumen. Die Stadt habe das Problem deshalb bereits schon mehrfach zur Sprache gebracht. „Es hat sich gebessert, aber hundertprozentig leider noch nicht“, resümiert das Stadtoberhaupt.

Probleme mit Hunden auch in Oschatz

Nicht nur in Mügeln sind unangeleinte Hunde ein Dauerbrenner. Im Juli des vergangenen Jahres wurde ein 30-jähriger Mann im O-Schatz-Park von einem Hund durch Bisse am Arm schwer verletzt. Anfang Februar des Jahres biss die Dogge einer 41-jährigen Hundehalterin im O-Park einen kleinen Yorkshire Terrier tot. Der Killerhund war weder angeleint, noch trug er einen Beißkorb. Die Besitzer des getöteten Tieres – ein Rentnerehepaar – waren entsetzt über die Beißattacke und brachten den Fall zur Anzeige bei der Polizei. Und im Juni wurde im O-Schatz Park ein Kleinkind von einem Hund in den rechten Ellenbogen gebissen (wir berichteten).

Über stinkende Hinterlassenschaften von Vierbeinern auf einer Parkbank in der Promenade echauffierte sich eine Seniorin. Hundekot ist zudem in Oschatz nicht nur auf Grünflächen, sondern auch mitten in der Stadt zu finden. Der Oschatzer Hauptamtsleiter Manfred Schade weist in diesem Zusammenhang auf eine Selbstverständlichkeit hin: „Wer sich ein Haustier anschafft, ist dafür verantwortlich, auch dessen Hinterlassenschaften zu entfernen.“ Tüten dafür gibt es übrigens in der Oschatz-Information und im Bürgerbüro.

Von Heinz Großnick

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