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Oschatz Besondere Exotenschau: Expedition durch Thalheimer Straußenfarm
Region Oschatz Besondere Exotenschau: Expedition durch Thalheimer Straußenfarm
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00:30 14.10.2015
Neugierige Begegnung zwischen den Besuchern und den jungen Straußen auf der Joite-Farm in Thalheim. Quelle: Dirk Hunger
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Oschatz

Die Herbstsonne gibt ihr Bestes. Das lockt ins Freie, lockt Neugierige auch zur Straußenfarm von Uwe Joite an diesem Sonnabendnachmittag. Das traditionelle Herbstfest wird dort gefeiert. Entsprechend groß der Andrang. Gleich bei der ersten Führung, die der Inhaber am Nachmittag anbietet, nehmen um die 60 Besucher teil. Viele Gesichter kennt Uwe Joite, zählt ein Großteil der Gäste zu den regelmäßigen Kunden und Besuchern auf der Farm. Dennoch gibt es zuerst ein bisschen Fachwissen zu Herkunft und Haltung der exotischen Tiere. Der Farmer erzählt aber auch, wie er auf die Idee kam, ausgerechnet in Thalheim, einem Oschatzer Ortsteil, die Strauße zu züchten.

Zuerst geht es an den Gehegen mit den einjährigen Jungtieren vorbei. Neugierig regen die ihre langen Hälse den Besuchern entgegen. "Mit der Aufzucht in diesem Jahr können wir sehr zufrieden sein. Zum Schluss hat es zwei Naturbruten, eine mit neun und eine mit acht Küken, gegeben", sagt Joite. Für ihn ist das ein Zeichen dafür, dass sich die Exoten auf seiner Farm wohl fühlen. Derzeit leben rund 100 Tiere auf dem großen Gelände. Viele davon sind Schlachttiere, deren Fleisch der Straußenzüchter dann im eigenen Hofladen, wie auch die aus einem Teil des Fleisches hergestellten Delikatessen seinen Kunden anbietet. "Ich arbeite aber auch mit Gastronomen aus der Region erfolgreich zusammen", erzählt Uwe Joite.

Während der Tross mit dem Farmchef noch unterwegs ist, amüsieren sich einige Mütter mit ihren Kindern an den Jungtiergehegen. Die "Halbstarken" sind mächtig neugierig, recken ihre Hälse vor allem den Kindern entgegen. Wer von den Steppkes nicht aufpasst, dem kann es passieren, dass ein Strauß an seinem Jackenärmel oder an der Mütze zupft. Elisa und Louies beugen vor. Sie halten Gras den Straußen entgegen und es dauert gar nicht lange, bis die Tiere "kosten". "Vor zehn Jahren waren wir schon mal hier. Durch Zufall habe ich erfahren, dass heute Herbstfest ist und wir haben uns spontan von Riesa aus auf den Weg gemacht", erzählt die Mutter der fünfjährigen Elisa. "Für Kinder ist so etwas immer interessant."

Wo sonst zwei Mal im Jahr die Joitschen Straußenfarm-Gourmetabende und andere Feiern stattfinden, haben unterdessen Helfer alle Hände voll zu tun, um den Wünschen der Besucher nach frisch zubereiteten Grillspezialitäten aus Straußenfleisch nachzukommen.

Bärbel Schumann

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