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Oschatz Besuchermagnet: Schloss Hubertusburg
Region Oschatz Besuchermagnet: Schloss Hubertusburg
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18:23 27.10.2013

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Die OAZ sprach mit Ulf Müller vom Freundeskreis.

Mit welchen Gefühlen haben Sie der Eröffnung der Ausstellung entgegengesehen, und wie sehen Sie das heute?

Wissen Sie, seit sehr vielen Jahren arbeiten der Vorstand und die Mitglieder des Freundeskreises Schloss Hubertusburg an der "Wiederbelebung und Nutzbarmachung der Hubertusburg" - wie es in unserer Satzung heißt. Als wir 2009 Frank Kupfer baten, die Vorbereitungen der 250-Jahr-Feier des Hubertusburger Friedens zu unterstützen, hatten wir keine konkreten Vorstellungen, wie das aussehen könnte. Wir wussten nur, dass so ein bedeutendes Ereignis nicht ungenutzt bleiben darf. Nach der Ankündigung der Sonderbriefmarke durch das Bundesfinanzministerium ging dann vieles sehr schnell. Im Januar 2012 stellte die SKD bereits ein Ausstellungskonzept vor, und das wurde durch das Sächsische Staatsministerium für Finanzen dann auch realisiert. Heute betrachte ich die Ausstellung als Startschuss für eine neue Ära der Hubertusburg. Ab sofort gibt es hier voll nutzbare Ausstellungsräume! Wer sollte die leer stehen lassen? Und nach den wirklich umfassenden Marketingaktionen hat Deutschland mit der Jagdresidenz Hubertusburg ein neues Tourismusziel mit über 80000 Empfehlern.

Wer hat Sie in dem Vorhaben außerdem unterstützt?

Vor allem unsere Mitglieder Frank Kupfer (MdL) und Manfred Kolbe (MdB) haben entscheidend zur Anbahnung dieser Ausstellung beigetragen. Sie haben Türen geöffnet und Wege geebnet sowie Entscheider begeistert. Das war richtig hilfreich. Die Unterstützung der Gemeindeverwaltung unter Bürgermeister Matthias Müller hat dann auch organisatorisch das kulturelle Angebot abgerundet. Mit den Gästeführern, den vielen Mitarbeitern an der Museumskasse und im Service der Ausstellung bekam das Schloss außerdem ein sehr engagiertes Team im Umfeld der Ausstellung. Diese Menschen sollten für künftige Ausstellungen in Hubertusburg unbedingt warmgehalten werden. Die Kompetenz und gute Zusammenarbeit haben viele Gäste gelobt. Und dann muss ich unbedingt noch ein großes Dankeschön an unsere Mitglieder aussprechen, die jeden Sonnabend und Sonntag im Schlossfoyer die Fragen der Gäste beantworteten und mit unseren Info-Materialien versorgt haben.

Wie viele Besucher haben die Exposition gesehen? Wurden mit der Besucherzahl ihre Hoffnungen erfüllt oder nicht?

Am 23. Oktober war der 80 000. Besucher da. Damit wurden selbst die Erwartungen der größten Optimisten übererfüllt.

Was war für Sie das beeindruckendste bei diesem Höhepunkt und der Ausstellung?

Das Staunen der Gäste! Die Frage: Warum hat man uns bisher dieses riesige und hochinteressante Schloss verheimlicht? Der Wunsch: Sorgt dafür, dass Hubertusburg nie wieder geschlossen wird!

Welcher Wunsch ist im Laufe der Ausstellung beim Freundeskreis gewachsen?

Zu den Einzelheiten möchte ich heute noch nichts sagen, sondern erst, wenn die Bilanz zu diesem Höhepunkt vorliegt."

Wann wird das sein?

Hoffentlich bald nach dem 3. November. Interview: Gabi Liebegall

© Kommentar

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