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Oschatz Besuchermagnete in luftiger Höhe
Region Oschatz Besuchermagnete in luftiger Höhe
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17:08 13.08.2013

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Wenn sie dann noch die Treppen zur Türmerwohnung und wieder zurück gelaufen sind, dann schwärmen alle von diesem Erlebnis", erklärt Susanne Heller. Sogar solche Gäste gehören dazu, die in Oschatz wohnen. Auch am vergangenen Sonntag hatte sie im Kirchenschiff immer wieder Fragen zu beantworten.

Die Zochers aus Mockrehna sind mit ihren Kindern nach Oschatz gekommen. Zuerst betrachten sie das imposante Innere mit dem Altar. Dann steigen alle die 199 Stufen zur Türmerwohnung und der Aussichtsplattform empor. Günter Naumann, der gemeinsam mit seiner Frau Margit diesmal ehrenamtlich Dienst tut und den Gästen neben viel Wissenswertem zur Geschichte des Gotteshauses auch manche amüsante Geschichten vom Türmer zu erzählen hat, ist seine Liebe zu Oschatz anzumerken. Dabei ist das Ehepaar erst seit rund 20 Jahren in Oschatz beheimatet. "Wir haben die Stadt und ihre Menschen lieben gelernt", erklärt Naumann.

So begeistert wie er sind schließlich auch die Zochers. "Unsere Entscheidung, heute nach Oschatz zu fahren, war richtig. Wir haben viel erlebt und waren beispielsweise schon im Oschatz-Park", erzählt die Mutter. "Jedes Jahr im Sommerurlaub", so fügt sie hinzu, "versuchen wir, mit unseren Kindern einen Teil unserer Heimatregion zu erkunden." Diesmal sei Oschatz an der Reihe gewesen.

Den Blick über die Stadt genießen an diesem Nachmittag auch Monika und Lienhardt Jäntzsch aus Leipzig von der Aussichtsplattform. "Wir waren das letzte Mal vor zwei Jahren hier. Damals haben wir mit unseren Wanderfreunden Oschatz erkundet. Ein Besuch in der Türmerwohnung gehörte dazu. Wir empfehlen immer wieder Freunden, einen Ausflug nach Oschatz zu unternehmen. Hier gibt es so einmalige Dinge zu erleben. Jeder, der nach Oschatz kommt, muss einfach die Türmerwohnung besuchen", erklärt die Leipzigerin.

Gerade hat Familie Just die Aussicht genossen. Beim Abstieg fällt ihnen das Hinweisschild an der Schuhmacherwerkstatt auf. Ein Blick durch die Glastür lässt die Augen des ehemaligen Handwerkers leuchten. Am Schild neben der Tür sind die Termine zu lesen, an denen der Oschatzer Schuhmachermeister Rocco Eichler in der historischen Werkstatt zeigt, wie früher ein Schuhmacher arbeitete. "Schade, das wir einen Tag zu spät sind", erklärt Fred Just, nachdem er die Informationen gelesen hat. Denn am Sonnabend war Eichler vor Ort. Das nächste Mal wird er am 24. August und am 7. September wieder vor den Augen der Besucher sein handwerkliches Können demonstrieren und für unvergessliche Erlebnisse sorgen.

Bärbel Schumann

Bärbel Schumann

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