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Besucherrekord bei Sornziger Frühlingserwachen

14. Auflage Besucherrekord bei Sornziger Frühlingserwachen

Seinem Namen Frühlingserwachen hat das Sornziger Fest am ersten Aprilsonntag in diesem Jahr alle Ehre gemacht. Nicht nur Klärchen zeigte sich von der besten Seite. Tausende Besucher machten sich gut gelaunt und voller Neugier auf, um die 14. Auflage des gemeinsamen Festes des Backhauses Wentzlaff und der Klosterobst GmbH, einem Unternehmen der Obstland AG Dürrweitzschen, zu erleben.

Lange Schlangen bei den frischen Backwaren der Bäckerei Wentzlaff,

Quelle: Dirk Hunger

Sornzig. Seinem Namen Frühlingserwachen hat das Sornziger Fest am ersten Aprilsonntag in diesem Jahr alle Ehre gemacht. Nicht nur Klärchen zeigte sich von der besten Seite. Tausende Besucher machten sich gut gelaunt und voller Neugier auf, um die 14. Auflage des gemeinsamen Festes des Backhauses Wentzlaff und der Klosterobst GmbH, einem Unternehmen der Obstland AG Dürrweitzschen, zu erleben. 35 Direktvermarkter und Handwerker sowie unterstützende Vereine wie die Sornziger Feuerwehr, die DRK-Ortsgruppe und auch der 1. Tanzsportclub Oschatz steuerten ihren Teil zum Gelingen bei. Auch Prominenz aus Politik und Wirtschaft wie Landtagsabgeordneter Volkmar Winkler, Landrat Kai Emanuel oder der Vizepräsident der Handwerkskammer zu Leipzig Frank Tollert und Mügelns Bürgermeister Johannes Ecke nutzen das Sornziger fest, um Neues von regionalen Erzeugern und Unternehmen zu fahren.

„Irgendwann habe ich am Mittag aufgehört zu zählen“, sagt Peter Wentzlaff, Chef des Backhauses mitten unter den Besuchern in seiner großen Backstube stehend. Immer wieder wird er angesprochen, muss Hände schütteln und auch Fragen beantworten, wie etwa die von Anita Müller aus Mügeln, warum beim Frühlingserwachen keine Parkgebühren verlangt werden. Die Antwort klingt plausibel und spiegelt auch einen Teil der Wentzlaffschen Firmenphilosophie wider: „Wir sind Gastgeber. Unsere Gäste sollen sich bei uns wohl fühlen und da gehört dazu, dass sie nicht beim Parken abkassiert werden“, erklärt der Bäckermeister. Und dass sich die Gäste beim Frühlingserwachen seit Jahren wohlfühlen zeigte sich an diesem Tag an allen Enden und Ecken abermals: Vor der großen Bühne waren an den aufgestellten Sitzgruppen alle Plätze fast ständig besetzt. Das lag auch an der alle Genre bedienenden Musik der Dresdner Kultband „Jackpot“. Einige Besucher animierte die sogar dazu, spontan zu den Jazz-, Rock- oder Schlagerklängen mitzutanzen. Andrang herrschte bei Fips vom Ferienpark Elldus-Resort, beim Kinderschminken, auf der Hüpfburg in Form eines Traktors, auf der Reitschule oder beim Suchen der versteckten Überraschungen im Heuhaufen. Streicheleinheiten bekamen die Ziegen am Streichelzoo des Lichteneichener Caprinenhofes von Sven Kloy, der zum fünften Mal beim Fest dabei war. Für die Polkenberger Mühle Schleußner ist es selbstverständlich, nach Sornzig zu kommen. „Wir arbeiten mit dem Backhaus zusammen, es bezieht Mehle von uns. So wird der regionale Kreislauf gestärkt, denn wir verarbeiten Getreide, das in der Region wächst und geerntet wird“, erklärt Simone Schleußner am Verkaufsstand, wo sie allein 18 verschiedene Müslisorten den Besuchern präsentiert. An den verschiedenen Ständen mit unterschiedlichen Angeboten war bei den wärmenden Sonnenstrahlen vor allem die kühle Frühlingsbowle ein echter Renner. Pia Weber und Tomas Boitz, zwei von rund 35 am gestrigen Sonntag im Einsatz befindlichen Klosterobst-Mitarbeitern und Helfern, kamen mit deren Verkauf wie auch mit dem kühler Getränke kaum nach.

„Es ist überwältigend. Ich glaube, mehr Leute wie diesmal bekommt man nicht in ein Dorf wie heute“, freute sich Klosterobst-Geschäftsführer Thomas Arnold über das bunter Gewimmel nicht nur auf dem Festgelände. Lohnende Ziele für die Besucher boten sich im Kloster Mariental, im Park und auf der Streuobstwiese, wo mancher Gast eine der Führungen nutzte. Bettina Schubert vom Stiftungsrat hatte mit dem Klosterteam einiges vorbereitet. „Wir müssen den Besuchern zeigen, dass unser ländlicher Raum einiges mehr als Feste zu bieten hat. Nur dann kommen sie auch öfter wieder“, freute sich Arnold über die harmonische Zusammenarbeit im Ort, die auch zum Gelingen des „Sornziger Frühlingserwachen“ 2016 beitrug.

Von Bärbel Schumann

Sornzig 51.022167 12.7878568
Sornzig
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