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Bewohner der Friedensstraße 25 verärgert

Bewohner der Friedensstraße 25 verärgert

"Hilfe naht!" Das hat Michael Schiffner, Geschäftsführer der Oschatzer Wohnstätten gegenüber dieser Zeitung versichert. Trotzdem sind die Bewohner der Friedensstraße 25 verärgert.

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Mit Besen, Eimern und in Stiefeln wehren sich die Bewohner gegen das Hochwasser in ihrem Keller.

Quelle: Dirk Hunger

Sie erleben Wasser, Schlamm und eine Mückenplage. Ihr Keller steht unter Wasser, wieder einmal.

 

Regina Regener gehört zu den Bewohnern in dem Block mit zwölf Wohnungen: "Das ist unzumutbar. Ich musste meine Habseligkeiten aus dem Keller in meine Einraumwohnung bringen." Die älteren Herrschaften, die schon länger hier zuhause sind, wissen, dass es nicht das erste Mal ist, auch nicht in diesem Jahr.

 

"So geht das ganz einfach nicht. Am 9. Juni hatten wir 30 Zentimeter Wasser im Keller. Das schoss wie eine Fontäne heraus", schildert sie die Situation im Haus und begründet damit die brenzliche Situation in diesem Mehrfamilienhaus in der Friedensstraße. Vor allem würden ihr die Senioren leid tun. Viele von ihnen fassten auch mit zu und ließen viel Kraft dabei.

 

Um wenigstens ein wenig Erleichterung zu schaffen, beteiligen sich viele Bewohner des Hauses an der Schadensbegrenzung. Sogar Rentner würden zu Eimer und Schaufel greifen, weil sich niemand anders dafür verantwortlich fühlt. Aber sie fragen sich, warum sie keine Unterstützung durch den Vermieter, die Oschatzer Wohnstätten GmbH, bekommen.

 

Dazu der Geschäftsführer des Oschatzer Unternehmen: "Wir kennen die Probleme, haben die Schäden aufgenommen und bilanziert." Vor allem in den Gebäuden, in denen das Wasser zurückdrückt, sollen schnellstmöglich Rückstauklappen installiert werden. Was die Säuberung der Keller angeht, seien Hausmeister unterwegs. Die würden aber nicht in vermietete Keller gehen.

 

"Wir haben die notwendigen Utensilien wie Rückstauklappen bestellt und können alsbald mit der Installation beginnen", so Schiffner gestern gegenüber der Oschatzer Allgemeinen. Er betont aber auch, dass die Wohnstätten ein großes Programm in diesem Zusammenhang fahren würden. Gleichzeitig ergänzt er, dass das Unternehmen nichts machen könne, wenn es jetzt kurzfristig wieder zu neuen Regengüssen kommen würde.

Gabi Liebegall

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