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Oschatz Bilderschau in Oschatz dokumentiert Naturschutz in der Collm-Region
Region Oschatz Bilderschau in Oschatz dokumentiert Naturschutz in der Collm-Region
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16:05 25.10.2017
Bild der Ausstellung: Oschatzer Ornithologen beringen eine Eule. Quelle: Foto: R. Burmeister
Region Oschatz

Vom facettenreichen Naturschutz der südlichen Collm-Region zeugt jetzt eine Ausstellung im Büro der Grünen-Partei im Vorderhaus des E-Werks. Besucher erhalten dort einen umfangreichen Einblick in die Aktivitäten der Natur- und Umweltgruppe Mügeln, der Kinder- und Jugendumweltgruppe der Ökostation Naundorf und der Oschatzer Ornithologen-Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu).

Alle drei ziehen an einem Strang, ein Fakt, der die Arbeit laut Annett Erdmann besonders auszeichnet. Die Leiterin der Ökostation gehört ebenso zu den Fotografen wie Ornithologe Olaf Schmidt,Harriet Herbst, Rolf Burmeister, Harry Beck, Mario Teumer oder Gunter Steinbach.

Vogelzählungen, Nistkästenbau, Beringung der Tiere

Streuobstwiesen, Weidenzelte und Baumpflanzungen gehören genau so zum Spektrum der Umweltfreunde zwischen Oschatz und Sornzig wie Vogelzählungen, Nistkästenbau, Beringung der Tiere oder das Sammeln von Müll. All diese Aktivitäten auch an kommenden Generationen weiter zu geben, ist unterschiedlich gelungen. So haben die Ornithologen mit Überalterung und Mitgliederschwund zu kämpfen, während sich die Kinder- und Jugendumweltgruppe Naundorf seit zwölf Jahren großer Beliebtheit erfreut. „Hier kommen regelmäßig bis zu 15 Jungen und Mädchen zusammen, begeistern auch ihre Eltern, die uns nach Kräften unterstützen. Die Mitglieder engagieren sich im Ort und für den Ort, selbst wenn sie nicht dort wohnen“, freut sie sich.

Denkmal für zwei Urgesteine

Ganz nebenbei setzt die Ausstellung mit nur wenigen Motiven auch zwei Urgesteinen einen Denkmal – Klaus Fischer, seit über 40 Jahren in Sachen Natur engagiert und dem im September vergangenen Jahres verstorbenen Fachmann für Fische, Frösche, Schlangen und andere Reptilien, Dr. Heinz Berger.

„Hier zeigt sich, wie kontinuierliches Engagement weniger Menschen Früchte trägt. Es braucht nicht immer Massen an Menschen, um etwas zu erreichen. Die Ausstellung ist ein Lichtblick zwischen vielen unschönen Meldungen, die belegen wie Natur mit Füßen getreten wird“, sagt Grünen-Landtagsabgeordneter Wolfram Günther zur Schau.

Zu sehen sind die Bilder bis Anfang 2018 während der Büro-Öffnungszeiten dienstags 7.30 bis 11.30 Uhr, donnerstags 14 bis 17 Uhr

Von Christian Kunze

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