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Oschatz Bis dass der Abriss uns scheidet: Oschatzer Kunst verrostet in Chemnitz
Region Oschatz Bis dass der Abriss uns scheidet: Oschatzer Kunst verrostet in Chemnitz
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00:21 10.09.2017
In den alten Hallen der ehemaligen Spezialmaschinenfabrik in Chemnitz wird jetzt auch das Oschatzer Kunstwerk seinem baldigen Ende entgegen gehen.
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Chemnitz/Oschatz

Das Chemnitzer Festival für urbane Kunst und Kultur IBUG war, wie bereits im letzten Jahr, wieder ein großes Erlebnis für Besucher. Der vergängliche, morbide Charme einer riesigen Industriebrache in der Chemnitzer Innenstadt zog an zwei Festivalwochenenden tausende Besucher an. Inzwischen gilt die IBUG auch als kleine sächsische Documenta.

Die „Heuschrecke“ oder „Gottesanbeterin“ des Oschatzer Künstlers Christian Naumann alias Chico war eines der Highlights der diesjährigen Ausstellung und deshalb ständig von interessierten Gästen umlagert. In allen Räumen und ehemaligen Produktionshallen haben sich weitere Künstler aus aller Welt mit Malerei, Skulpturen, Videokunst und Street Art präsentiert.

Der IBUG wohnt es inne, dass die Kunstwerke in den Brachen verbleiben und früher oder später abgerissen werden oder verfallen. Somit bleibt auch die Heuschrecke im Obergeschoss des früheren VEB Spemafa Spezialmaschinenfabrik in der Chemnitzer Lerchenstraße stehen. Wann das Ende des Kunstwerkes aus Oschatz besiegelt ist, steht aber noch nicht fest.

Von Andreas Seidel

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