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Bittere HSG-Heimniederlage

Bittere HSG-Heimniederlage

Die Spieler der HSG Riesa/Oschatz schlichen nach der 22:25-Niederlage (11:13) im Spitzenspiel gegen Germania Zwenkau aus der heimischen Halle.Das Spiel startete druckvoll und beide Mannschaften versuchten, sich mit Härte Respekt zu verschaffen.

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Zum Spitzenspiel der Männer prägen volle Zuschauerränge das Bild in der Rosentalsporthalle. Die Heimsieben mit Florian Wunder (Nr. 2) kann aber die Erwartungen nicht erfüllen und muss nach gutem Spiel die Punkte abgeben.

Quelle: Dirk Hunger

Die Spieler der HSG Riesa/Oschatz schlichen nach der 22:25-Niederlage (11:13) im Spitzenspiel gegen Germania Zwenkau aus der heimischen Halle.

 

Das Spiel startete druckvoll und beide Mannschaften versuchten, sich mit Härte Respekt zu verschaffen. Auf der HSG-Seite waren es immer wieder Sarnizei und Wunder, die eine Zwenkauer Führung egalisierten. So verlief die Begegnung bis zur 20. Minute völlig ausgeglichen. Eine doppelte Zeitstrafe durch die Schiedsrichter für die Heimmannschaft sorgte dafür, dass sich Zwenkau mit zwei Toren absetzen konnte. Mit einem 11:13 verabschiedeten sich die Kontrahenten in die Halbzeitpause.

 

Das Riesaer Trainerteam versuchte, mit einem Wechsel auf der Torhüterposition wieder ins Spiel zurückzukommen. Sie brachten mit Stefanowski den langjährigen Oberligahüter der Riesaer in den Kasten. Er sollte dem stark haltenden Marek im Gästetor Paroli bieten. Beide bildeten früher ein starkes Torhütergespann auf Seiten der Riesaer. Trainer Schneider erhoffte sich somit eine zusätzliche Motivation für Stefanowski. Der gewünschte Effekt blieb jedoch aus. Beide HSG-Torhüter hielten ordentlich, standen aber klar im Schatten von Marek. Er ließ 40 Minuten keinen Treffer von den Außenpositionen zu und hielt außerdem drei Siebenmeter. So setzte sich Zwenkau nach 45 Minuten auf 15:20 ab.

 

Eine völlig überzogene rote Karte gegen den Abwehrchef Alexander Staffe ließen die letzten Hoffnungen der über 400 Zuschauer schwinden. Doch weit gefehlt. Die HSG-Männer kämpften sich - angeführt von Max Camen und Marcel Kühnel - wieder zurück ins Spiel. Kurz vor Schluss stand es 22:23. Jedoch ein vergebener Wurf von der Außenposition und ein Strafwurf an die Latte ließen die letzten Hoffnungen schwinden. Die Randleipziger konnten sich jetzt auf 22:25 absetzten und die Partie glücklich, aber letztendlich verdient gewinnen.

 

Fazit: Es war ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe, welches von der Qualität der Außenspieler entschieden wurde. Während die Würfe der Zwenkauer Außenspieler zu 100 Prozent trafen, schafften es die HSG-Flügelspieler nur in der Anfangsviertelstunde, durch Sarnizei Zählbares zu erzielen. Das war natürlich für eine Spitzenmannschaft viel zu wenig. Außerdem gab es über 30 Fehlwürfe oder technische Fehler, womit kein Spiel zu gewinnen ist.

 

Trotzdem war es vielleicht ein Dämpfer zur richtigen Zeit und alle haben gesehen, warum sich die Spieler dreimal die Woche zum Training treffen und Spielabläufe immer wieder üben. Die beiden Minuspunkte sind zwar bitter, aber die HSG-Männer haben es selber in der Hand, weiter um den Aufstieg mitzuspielen.

 

HSG-Trainer Thomas Schneider äußerte sich folgendermaßen: "Ich nehme die Niederlage zu 100 Prozent auf meine Kappe. Ich wollte mit dem neuen Torhütergespann einen positiven Effekt für unsere Mannschaft herausholen und den Zwenkauern so den Zahn ziehen. Das ist uns leider nicht gelungen und so müssen wir uns jetzt rehabilitieren und gestärkt aus dem Spiel in die Rückrunde gehen."

 

Die Schiedsrichter zeigten eine konsequente Linie verbunden mit einer guten Leistung. Sie verhängten zwei unnötige rote Karten und viele Zeitstrafen, die das faire Spiel nicht nötig gehabt hätten.

 

Riesa/Oschatz: Anders, Stefanowski; Sarnizei (4), Camen (3), M. Kühnel (2), Lehmann, Schreiber, Werner (2/1), A. Kühnel (3/2), Ehrenberg, Schubert (3), Steinert, Staffe, Wunder (4).

Sören Schwigon

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