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Oschatz Börln: Ausstellung und Raku-Brand zum Tag der offenen Töpferei
Region Oschatz Börln: Ausstellung und Raku-Brand zum Tag der offenen Töpferei
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16:30 11.03.2018
Heinke Binder stellt beim Tag der offenen Töpferei in Börln aus Quelle: Axel Kaminski
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Börln

Dort eröffnen Jana Heistermann und Heinke Binder am Sonnabend, 10 Uhr ihre Ausstellung „Märzenbecher-Trinkgefäße“ mit ihren aktuellen Keramiken. Praktischerweise wird dort Tassen und Becher nicht nur ansehen und kaufen, sondern mit ihnen Fruchtsaft aus Dürrwitzschen verkosten.

Erster Publikumstest für neue Kollektion

„Tatsächlich hat vieles, was ich mit nach Börln bringe, mit dem Frühjahr zu tun. Die Märzenbecher sind aber nicht überall als Ornament zu sehen“, erläutert die Keramikerin Heinke Binder, die in Ochsensaal ihre Werkstatt hat. Man könne sich das so vorstellen, dass sie im Winter ausprobiere und anfertige, was sie ab dem Frühjahr auf Messen und Märkten anbieten und bei Ausstellungen zeigen wolle. Der „Tag der offenen Töpferei“ sei sozusagen der Saisonauftakt, bei dem man dem Publikum zeige, was man Neues geschaffen habe. Da sei die ein oder andere Vase dabei, die für die kleinen Frühblüher geeignet wäre – auch für Märzenbecher. Aber auch größere, kugelige Exemplare, in denen frühestens Tulpen und Narzissen voll zur Geltung kämen. „Ich habe da mit Reliefs und Glasuren experimentiert. Ich finde, es muss nicht alles glänzen“, erläutert Heinke Binder. Sie werde auch eine Reihe von Teeschalen und Tassen mitbringen. Während einige Stücke für den „Tag der offenen Töpferei“ bereits verpackt seien, müsse an anderen noch gearbeitet werden. Alles seien Einzelstücke. Dafür müsse man Liebhaber finden, die akzeptieren, dass Handwerk und Kunst nicht mit der kostengünstigen industriellen Vervielfältigung von Formen mithalten könne und wolle.

Selbst kreativ werden und mit Künstlerinnen ins Gespräch kommen

Der „Tag der offenen Töpferei“ bietet den Besuchern neben der Gelegenheit zum Schauen und Staunen auch die Möglichkeit, selbst tätig zu werden. Sie können vorgefertigte Stücke im Raku vollenden. Tradition ist mittlerweile, dass es in Ausstellung Kuchen und frischgebrühten Kaffee gibt. Zur besten Kaffeezeit, gegen 15 Uhr, laden die beiden Künstlerinnen an beiden Tagen zum Gespräch über den Ton, ihre Arbeit und die Ausstellung ein.

Von Axel Kaminski

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