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Oschatz Borna und Gailingen feiern zum Tag der Deutschen Einheit Silberhochzeit
Region Oschatz Borna und Gailingen feiern zum Tag der Deutschen Einheit Silberhochzeit
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06:00 04.10.2016
Brauchen keine Vertrag: Der Gailinger Bürgermeister Heinz Brennenstuhl (l.) und David Schmidt belassen es beim Unterschreiben einer Urkunde zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen den beiden Kommunen. Quelle: Foto: Axel Kaminski
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Borna

Mit 32 Personen war der Bus besetzt, mit dem die Gailinger zur Feier des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen ihrer Gemeinde und Borna, später Liebschützberg, nach Sachsen gefahren sind. Empfangen hat sie Bürgermeister David Schmidt (parteilos) am Sonnabend in Leipzig. Auftakt des Besuchsprogrammes bildete dort eine Stadtführung auf den Spuren der friedlichen Revolution.

Bei seiner Eröffnung des Festaktes zum Jubiläum der Partnerschaft zwischen den Kommunen betonte er gestern, dass die deutsche Einheit neben anderen Freiheiten jene gebracht habe, Partner zu wählen. Er würde diese 1991 zu Stande gekommene Partnerschaft als Ehe bezeichnen, weshalb man nun Silberhochzeit feiern könne.

Zu den Initiatoren der Partnerschaft habe, daran erinnerte der frühere Bornaer Bürgermeister Andreas Kretschmar, der damalige Landrat Herbert Ahner gehört. Dieser habe die Bürgermeister gebeten, Briefe in den Landkreis Konstanz zu schreiben, mit dem man eine Partnerschaft aufbauen wollte. Also habe er Borna in einem Brief vorgestellt und dann erst einmal nichts gehört. Als dann eine Delegation der Kreisverwaltung Konstanz besuchte sei alles schnell gegangen. Er sei dem Gailinger Bürgermeister Heinz Brennenstuhl dankbar gewesen, dass dieser ihn zuerst angerufen habe. „Durchwahlen oder gar Handys gab es damals noch nicht“, erläuterte Andreas Kretschmar bei seiner Festrede in der Bornaer Pfarrscheune den jüngeren Zuhörern.

Vor den Festgästen aus beiden Gemeinden schilderte Andreas Kretschmar erste Eindrücke der Partner voneinander und auch, welch verschiedene Welten da gelegentlich aufeinander stießen. So sei er stolz gewesen, die Schönnewitzer Oberschule zeigen zu können - samt des für den Winter ausreichenden Kohlevorrates. Die Gäste wunderten sich dagegen, was die Schule mit der großen Menge Muttererde vorhabe. Von Anfang an habe er jedoch bei diesen Kontakten viel Herzlichkeit und Freundschaft verspürt. Er sei froh, dass die Beziehung nach Gailingen unter seinen Amtsnachfolgern und nach der Fusion zur Gemeinde Liebschützberg Bestand hatte und nach wie vor gelebt werde. Für wichtig halte er, dass nicht Geld, sondern Gedanken ausgetauscht werden.

Heinz Brennenstuhl (CDU), seit 30 Jahren Gailinger Bürgermeister, brachte seine Freude zum Ausdruck, im Saal so viele vertraute Gesichter zu sehen. Während der 3. Oktober für viele nur ein verlängertes Wochenende sei, bedeute es den Gailingern und Liebschützbergern 25 Jahre Partnerschaft. Er unterstrich, dass die Verwaltungen diese Beziehung nur begleiten könnten, gelebt werden müsste sie von den Bürgern und Vereinen.

Von Axel Kamniski

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