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Oschatz Bornitzer Kameraden in neues Gerätehaus umgezogen
Region Oschatz Bornitzer Kameraden in neues Gerätehaus umgezogen
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16:13 24.10.2017
Hat nun mehr als eine Handbreit Platz überm Blaulicht: das Bornitzer Löschfahrzeug in seinem neuen Domizil. Quelle: Foto: Axel Kaminski
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Bornitz

Seit eineinhalb Wochen steht das Löschfahrzeug der Freiwilligen Wehr im neuen Gerätehaus, das am Freitag offiziell eingeweiht wird und am Sonnabend von der Öffentlichkeit in Augenschein genommen werden kann.

„Wir sind mit unserer Technik und Ausrüstung komplett umgezogen und würden bei einer Alarmierung jetzt schon aus dem neuen Gerätehaus ausrücken“, erläutert der Bornitzer Wehrleiter René Tschierske. Am Umzug – auf diese Feststellung legt er besonderen Wert – habe sich die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Liebschützberg, die in Bornitz ihren Sitz hat, aktiv beteiligt. Sowohl der Feuerwehrnachwuchs als auch die gestandenen Bornitzer Kameraden werden zum Beispiel vom neuen Schulungsraum profitieren. Den gab es im alten Gerätehaus, dessen Abriss vor rund einem Jahr begann, nicht.

Ein- und Ausfahren aus dem Gerätehaus keine Millimeterarbeit mehr

Der Vergangenheit gehört mit dem Umzug in den Neubau auch die Tatsache an, dass zwischen der Oberkante des Löschfahrzeuges und der Unterkante des Dachbalkens nur sehr wenig Platz war. Das Ein- und Ausfahren aus dem Gerätehaus ist nun keine Millimeterarbeit mehr.

Bis zur Einweihung am Freitag gibt es für die Kameraden noch einige Handgriffe zu erledigen. „Wir müssen noch die Bestuhlung in den Schulungsraum einräumen“, nennt René Tschierske ein Beispiel. Ob es gelingt, das Büro des Wehrleiters bis zum Wochenende komplett einzurichten, könne er noch nicht sagen.

Tag der offenen Tür am Sonnabend

Am „Tag der offenen Tür“, zu dem die Wehr am Sonnabend, ab 13 Uhr einlädt , stehe natürlich das neue Haus im Mittelpunkt. Daneben werde moderne Feuerwehrtechnik und jene aus früheren Tagen der 1903 gegründeten Wehr zu sehen sein. Dazu gehöre auch die bereits 1901 vom Rittergut angeschaffte Handdruckspritze, die noch mit echten Pferdestärken an den Einsatzort gelangt ist. Gezeigt würden außerdem Helme aus verschiedenen Epochen.

Weil die Geschichte der Bornitzer Wehr eng mit der des Rittergutes im Ort verknüpft war, freue man sich besonders, den Besuchern am Sonnabend ein Modell dieses Gebäudekomplexes zeigen zu können. „Leo von Sahr-Schönberg stellt uns dieses Exponat, das normalerweise im Schloss Nossen ausgestellt ist, zur Verfügung“, erläutert René Tschierske. Das Rittergut Bornitz war von 1669 bis 1945 im Besitz des Geschlechtes derer von Schonberg.

Wie es sich an einem Sonnabendnachmittag für gute Gastgeber gehört, bietet die Feuerwehr zum „Tag der offenen Tür“ Kaffee und Kuchen an. All denen, die es deftiger mögen, wird sie ebenfalls gerecht – unter anderem mit Essen aus der Gulaschkanone.

Von Axel Kaminski

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