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Oschatz Bornitzer Wehr verteidigt Titel beim Löschangriff
Region Oschatz Bornitzer Wehr verteidigt Titel beim Löschangriff
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13:08 16.09.2018
Anpfiff zum Löschangriff in Bornitz. Quelle: Foto: Christian Neffe
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Bornitz

Als am Samstagvormittag in Bornitz der „Löschangriff“ ausgerufen wurde, waren weder ein Großbrand noch übermäßiger Durst der Grund. Nein, es stand der traditionelle Gemeindefeuerwehrtag in Liebschützberg an – und im Zuge dessen der ebenso traditionelle Löschangriff.

Vier Ortswehren – Laas, Zaußwitz, Leckwitz sowie die diesjährigen Gastgeber aus Bornitz – traten gegeneinander an, um die schnellste Löschtruppe zu ermitteln. Das Team, das zwei Wettkampfziele am schnellsten mit jeweils fünf Litern Wasser füllte, konnte am Nachmittag den Pokal nach Hause nehmen. Mit einer Zeit von 51 Sekunden ging der Sieg wie schon im Vorjahr an die Kameraden aus Bornitz. Wehrleiter René Tschierske zeigte sich zufrieden: „Titel erfolgreich verteidigt!“ Noch zufriedener wirkten die Kameraden, als Bürgermeister David Schmidt die versammelten Mannschaften für ihre gute Leistung zu einem Freigetränk einlud.

Partnerschaftsvereinbarung mit den Kameraden aus Gablenz

Nach Abschluss des Wettkampfes zogen die Brandbekämpfer vom Ortseingang ab und machten es sich im Bornitzer Feuerwehrhaus bei Bier und Bratwurst gemütlich. Da gab es aber noch mehr zu feiern als nur den Sieg beim Löschangriff. Tags zuvor hatte die Bornitzer Wehr eine Partnerschaftsvereinbarung mit den Kameraden aus Gablenz abgeschlossen. Und nicht zuletzt konnten sie eine neue Mitstreiterin in ihren Reihen begrüßen: Lara-Sophie Elsner, die seit fünf Jahren Mitglied der Bornitzer Jugendwehr ist. Warum sie sich dazu entschied? „Es ist einfach etwas Besonderes, sich in Gefahr zu begeben, um anderen zu helfen. Man kommt raus und kann den Alltag vergessen.“ Feiern durfte Lara-Sophie an diesem Tage nicht nur ihre Aufnahme bei der Wehr, sondern zugleich ihren 16. Geburtstag.

Zwölf Mitglieder in der Jugendwehr

In Sachen Nachwuchs sind die Bornitzer Kameraden jedenfalls vergleichsweise gut aufgestellt. „Derzeit sind zwölf Mitglieder in unserer Jugendwehr. Es könnten zwar immer mehr sein, aber ich kann nicht sagen, dass wir Personalnot hätten“, so René Tschierske. Für zusätzliches Interesse beim noch unentschlossenen Nachwuchs sorgte derweil die Technikschau im Gerätehaus. Neues Personal ist jedenfalls notwendig: Mit bisher 19 Einsätzen in laufenden Jahr liegt die Bilanz der Bornitzer Wehr weit über dem Durchschnitt. Das Ergebnis des Löschangriffs zeigt jedoch: Trotz Stress sind die Kameraden in Topform.

Von Christian Neffe

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