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Oschatz Bornitzer unterstützt Bau einer Schulküche in Uganda
Region Oschatz Bornitzer unterstützt Bau einer Schulküche in Uganda
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06:00 14.02.2017
Freuen sich über den Baufortschritt gleichermaßen – Rico Bernecker (r.), Lehrer, Schüler und die Arbeiter in der privaten christlichen Schule in Entebbe.
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Bornitz/Entebbe

 Der Hilfseinsatz in der Entebbe Early Learning School geht für Rico Bernecker aus Bornitz weiter. Der 23-Jährige engagiert sich seit 2015 in dem ostafrikanischen Land, sammelte nach seinem sozialen Praktikum in dem ostafrikanischen Land zu Hause Geld für den Aufbau einer Schulküche. Immerhin 4600 Euro standen auf dem Spendenkonto, bevor Bernecker am 29. Januar zu seinem mittlerweile dritten Einsatz in die private christliche Schule nach Uganda aufbrach. Von dort berichtet der 23-Jährige aktuell:

Aller guten Dinge sind drei! So lautet meine Devise meines jetzigen Aufenthaltes vor Ort. Punkt 4 Uhr morgens am 29. Januar landete ich in Entebbe. Dort begrüßte mich ganz herzlich Trina, meine Gastmutter samt einer Kinderschar aus der Gastfamilie. Die Wiedersehensfreude war riesengroß. Nach einigen Stunden Schlaf ging es ab in die Kirche, die wie immer gut gefüllt war und in der ich ebenfalls mit einem großen Halleluja empfangen wurde.

Besuch der Grundschule

Am darauf folgenden Montag besuchte ich nach einem halben Jahr Abwesenheit die christliche Grundschule. Es war sehr schön, alle alten, aber auch neue Gesichter, begrüßen zu können und mich von den jüngsten Entwicklungen durch die Kinder, Lehrer und Schulleiterin Agnes in Kenntnis setzen zu lassen. Zum Beispiel hat sich das Kaffeeprojekt, das wir im Juni 2015 gestartet haben, als fruchtbare Idee erwiesen. Mittlerweile sprießen erste Kaffeebohnen an den Pflanzen. Von deren Erlös werden sich die Kinder der Schule samt den Bewohnern des angeschlossenen Waisenhauses in Zukunft ernähren. Wiedergetroffen habe ich auch Jelena aus Freiburg, die als Volontärin durch die Organisation Vuga seit August des vergangenen Jahres in der Schule für ein Jahr tätig ist. Neben dem Deutschunterricht in den Klassenstufen 3 bis 5 trainiert sie auch das Fußballteam der Schule und sorgt neben dem Lernen für Abwechslung in der Freizeit.

Zwölf Arbeiter täglich am Werk

Bereits am ersten Tag meiner Ankunft besprach ich mit der Schulleiterin und dem Bauleiter die nächsten Arbeitsschritte und Kalkulationen zum Aufbau der Schulküche. In den darauffolgenden Tagen wurde das erste Material geordert und seit 1. Februar wird fleißig Holz gesägt und gehämmert. Immerhin schuften seitdem zwölf Arbeiter täglich von 8 bis 18 Uhr. Meine Aufgabe ist es, den Küchenbau zu begleiten und zu dokumentieren, mich in ständiger Rücksprache mit dem Bauleiter und der Schulleiterin zu halten und um das leibliche Wohl der Arbeiter zu kümmern. Immerhin zeigt die Quecksilbersäule des Thermometers über 30 Grad Celsius an. Bis jetzt läuft der Bau ohne große Schwierigkeiten. Das Dach wurde erfolgreich gedeckt und die Innenwände des Gebäudes verputzt. Inzwischen sind auch Fenster und Türen eingebaut und seit gestern ist der Rohbau fertig. Ab Montag folgt das Verputzen der Außenfassade und gemeinsam mit ein paar Lehrern und Schülern ist es mir ein Privileg, die neue Küche mit hellen Farben zu versehen. Der nächste Bericht folgt dann zur Einweihungsparty der neuen Schulküche.

Von Rico Bernecker

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