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Oschatz Bürgermeister bittet in die Jagdhütte Wermsdorf
Region Oschatz Bürgermeister bittet in die Jagdhütte Wermsdorf
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00:18 30.08.2017
Bürgermeister Matthias Müller (Mitte) ehrt Thomas Pfüller (links) und Lutz Frenzel zum Jahresempfang für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Gemeinde Wermsdorf.
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Wermsdorf

Die Kulisse für diese Nachricht hätte passender nicht sein können: Zum Jahresempfang, der dieses Mal in der wieder eröffneten Jäger- und Fischerhütte im Wermsdorfer Wald stattfand, verkündete Bürgermeister Matthias Müller (CDU), dass ebenjener Wald vom Bund der deutschen Forstleute zum „Waldgebiet des Jahres 2018“ gekürt wurde. „Die Auszeichnung erfährt in der Branche eine hohe Anerkennung“, sagte er und kündigte an, dieses Potenzial im kommenden Jahr nutzen zu wollen: „Gemeinsam mit dem Sachsenforst, dem Freistaat Sachsen und unseren touristischen Marketingspezialisten werden wir hart daran arbeiten, dass eine nachhaltige Wirkung entsteht und wir Besucher aus ganz Deutschland hier begrüßen können.“ Andreas Padberg, Leiter des Forstbezirkes Leipzig, sagte, man rechne mit einigen Effekten durch die Auszeichnung. Aktuell schmückt sich damit der Usedomer Küstenwald, im Jahr zuvor stand der Grunewald im Fokus.

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung

Rund 80 Gäste waren der Einladung zum Jahresempfang nach Wermsdorf gefolgt, neben Landrat Kai Emanuel (parteilos) auch Dezernenten, Bürgermeister, Unternehmer, Wehrleiter und Vereinsvorsitzende sowie Freunde der Gemeinde - darunter auch Vertreter aus der Partnerkommune Stockach. Die neue Eigentümerin der Jäger- und Fischerhütte Juliette Heiger hatte das Areal für einen stimmungsvollen Abend hergerichtet und bewirtete mit ihrem Team die Besucher. Gastronomen und Unternehmer aus Wermsdorf unterstützten den Empfang mit typischen lokalen Gaumenfreuden.

Wermsdorf investiert

In seiner Rede ging Bürgermeister Matthias Müller auf das aktuelle Geschehen in der Gemeinde ein. „Baustellen an allen Ecken und Enden zeugen davon, dass wir investieren“, sagte er und verwies auf Oberschule und Albertturm, Vorbereitungen auf Straßenbau und den Einbau eines Fahrstuhles im Alten Jagdschloss. Größter Brocken für die kommenden zwei Jahre werde aber der Neubau einer Grundschule in Wermsdorf. Als nächstes hoffe man auf die Aufnahme in das Bauprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, wobei eine Sanierung des Alten Jagdschlosses ganz oben auf der Liste stehe. Gleichzeit werde man nicht locker lassen und weiter für eine touristische Nutzung von Schloss Hubertusburg kämpfen.

Ausgezeichnete Einwohner

Traditionell nutzte Matthias Müller den Empfang, um verdiente Einwohner auszuzeichnen. Weil sie am Abend verhindert war, hatte er Christine Schumann bereits am Nachmittag geehrt: Die Collmerin ist aktives Mitglied der Feuerwehr und bei zahlreichen Veranstaltungen im Einsatz. Außerdem sorgt sie im Kirchendienst für ein einladendes Gotteshaus. Am Abend gab es dann unter dem Applaus der Gäste Auszeichnungen für den Gemeindewehrleiter Lutz Frenzel aus Malkwitz und Thomas Pfüller aus Wermsdorf. Frenzel fülle trotz beruflicher Belastung seine Ehrenämter vorbildlich aus und sei durch seine ruhige, vermittelnde Art anerkannt. Darüber hinaus bringe er sich mit der Malkwitzer Wehr in das kulturelle Leben des Ortes ein. Thomas Pfüller sei nicht nur Gemeinderat, sondern gleich in mehreren Vereinen des Ortes aktiv und kenne bei seinem Einsatz für Wermsdorf keinen Feierabend, unterstrich der Bürgermeister. Jeder Ausgezeichnete erhielt eine Ehrenurkunde sowie ein Geschenkset mit Wermsdorfer Sekt und dazu passendem Glas.

Von Jan Brechlin

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