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Oschatz Bund fördert Collmer Albertturm
Region Oschatz Bund fördert Collmer Albertturm
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17:52 23.06.2016
Bundestagsabgeordneter Marian Wendt (l.) unterstützte die Sanierung schon früher und spendete sein Rednerhonorar für den Erhalt des Wahrzeichens. Quelle: Dirk Hunger
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Collm

Die Ferien in Collm fangen mit guten Nachrichten an: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in dieser Woche einen Finanzspritze für den Albertturm freigegeben. Wie der Abgeordnete Marian Wendt (CDU) informiert, gibt es eine Förderung im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogrammes. Insgesamt gibt es jetzt 100 000 Euro für das Wahrzeichen der Region.

Zwar ragt das Bauwerk lediglich 18 Meter in den Himmel, offenbar war es aber im Vorfeld gelungen, die Entscheider von der nationalen Wichtigkeit des Baudenkmals zu überzeugen. „Die historische Bedeutung des Albertturms ist, auch über die Grenzen Nordsachsens hinaus, hoch“, unterstreicht auch Marian Wendt. Im 19. Jahrhundert sei von hier aus die Landesvermessung Sachsens unternommen worden. „Die Förderung dieses wichtigen historischen Denkmals kommt damit allen Sachsen zugute. Ich bin froh, dass der Haushaltsausschuss, nach zahlreichen Gesprächen meinerseits, die Mittel bewilligt hat, welche der Freistaat Sachsen dankenswerterweise kofinanzieren wird“, fügte er hinzu.

Nachdem der Freistaat die Immobilie zum Verkauf angeboten hatte, sicherte sich die Gemeinde Wermsdorf den Turm mit dem Vorsatz, das beliebte Ausflugsziel der Öffentlichkeit zu erhalten. Seit Jahren bemühen sich nun der Collmer Heimatverein und die Kommune gemeinsam um Unterstützung für die dringend nötige Sanierung. Rund 130 000 Euro sind vor gut zwei Jahren bereits in die Erneuerung der Turmkrone geflossen: Dabei wurde die Plattform abgedichtet, die Zinnen und Abdeckungen erneuert und Mauerwerk ausgebessert. Im nächsten Bauabschnitt soll die Sanierung des Treppenaufganges folgen. Aktuell ist dafür der Aufgang über eine Metallbrüstung vorgesehen. Die Sanierung wird durch den Freistaat Sachsen mitfinanziert.

Außerdem wirbt der Heimatverein „Bergtreue“ Collm weiter Spenden für das Vorhaben ein. Zahlreiche Privatpersonen und Unternehmen aus der Region haben die Pläne bereits unterstützt. Auch der gebürtige Altoschatzer Rudolf Tischer, der als „Autokönig von Maryland“ in den USA sein Glück machte, überwies Geld an die Collmer.

Von Jana Brechlin

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