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Bundestag: Pfeilsticker macht Rückzieher

Bundestag: Pfeilsticker macht Rückzieher

Rechtsanwalt Albert Pfeilsticker aus Oschatz hat seine Bewerbung für ein Bundestagsmandat zur Wahl im nächsten Jahr überraschend zurückgezogen.

Oschatz.

 

Von Frank Hörügel

 

 

 

Per Mail erfuhr CDU-Kreisvorsitzender Frank Kupfer jetzt vom Rückzieher seines Parteifreundes. "Das ist ein ganz normales Verfahren. Das Rennen ist bis zum 12. Oktober offen, da kann sich jeder bewerben oder eben seine Bewerbung zurückziehen", sagte Kupfer gestern. Am 12. Oktober werden die Christdemokraten ihren Direktmandaten wählen. Übrig bleiben jetzt die Torgauer Marian Wendt und Stefan Quandt sowie Heike Schmidt aus Beilrode.

Der Rückzieher von Pfeilsticker dürfte Kupfer nicht ungelegen kommen. Denn im Fall einer Nominierung des Oschatzer Rechtsanwaltes als Direktbewerber hätte es für die CDU in Nordsachsen ein ernsthaftes Problem geben können: Die Staatsanwaltschaft Leipzig ermittelt gegen den 60-Jährigen wegen Betrugsverdachtes (wir berichteten). Ob es zur Anklage kommt oder die Ermittlungen eingestellt werden, ist noch unklar und wird sich wahrscheinlich auch nicht bis zum 12. Oktober entscheiden. "Die Ermittlungen gegen Rechtsanwalt Pfeilsticker dauern noch an", sagte gestern Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz.

Pfeilsticker selbst begründet den Verzicht auf seine Bewerbung so: "Ich habe einen Haufen zu tun, arbeite 12 bis 14 Stunden am Tag. Für einen richtigen Wahlkampf würde mir die Zeit fehlen." Sein Rückzieher habe nichts mit den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu tun, betonte der Oschatzer.

Bisher ist die Bewerberzahl für ein Bundestagsdirektmandat im Wahlkreis Nordsachsen noch recht übersichtlich. Neben der CDU mit ihren verbliebenen drei Bewerbern können nur die SPD (Heiko Wittig) und die Linke (Susanna Karawanskij) mit Namen aufwarten. Sowohl Grünen-Kreissprecherin Barbara Scheller als auch FDP-Kreischef Frank Hesse gehen davon aus, dass ihre Kreisverbände mit eigenen Direktbewerbern an den Start gehen. Bei den Grünen entscheidet sich das am 6. Oktober, bei den Liberalen Mitte November.

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