Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Bunter Faschingsumzug durch Mannschatz
Region Oschatz Bunter Faschingsumzug durch Mannschatz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 12.02.2018
Nicht nur mit einer Konfettikanone voran auf dem Traktor machte „Ricky’s Rasselbande“ auf sich aufmerksam. Bunt und lautstark war der Beitrag der Terpitzer Faschingsfans. Quelle: Bärbel Schumann
Anzeige
Mannschatz

Ausnahmezustand herrschte am Samstagnachmittag in Mannschatz und teilweise in Schmorkau. Anlass dafür war wieder einmal eine Veranstaltung des rührigen Heimatvereins. Diesmal wurde zum 42. Faschingsumzug eingeladen. Er führte traditionsgemäß von Mannschatz bis nach Schmorkau und zurück. Ein Umzug, bei dem jeder mitmachen kann, egal ob als Verein, Firma, Einzelner oder gar als Familie. Das spiegelte sich auch in den bunt gestalteten Umzugsbildern mit Traktoren, Handwagen, Trabi und Co wieder.

Eindrücke vom Mannschatzer Faschingsumzug

Angeführt wurde der Zug vom diesjährigen Prinzenpaar Jochen I. und Sandra I. alias Jochen und Sandra Becker aus Schmorkau. Ihnen folgten 19 gestaltete Wagen, einer schöner, ideenreicher, bunter als der andere. Da hatte es das Publikum wahrlich schwer, seine Wahl für den besten Wagen zu treffen. Schon das zweite Bild, ein Hexenkessel mit tanzenden Hexen, faszinierte. Viele andere Themen wie Maskenball im Münzer-Schloss, Zauberei im Döllnitztal, Olympia oder Piraten folgten. Väterchen Frost im Gefolge mit der Eiskönigin stahl fast Angela Merkel die Show. Kraftprotze und ihre Notfall-Krankenschwestern fehlten ebenso nicht.

Als RTL-Reporter verkleidet

Das Shopping Queen Mobil war auch in Mannschatzer Straßen mit einer Besatzung unterwegs. Ganz allein gestaltete Christian Zieger ein Bild. Er war als RTL-Reporter unterwegs, um diesmal vom wahren Geschehen in einem Teil von Oschatz live zu berichten. Das „Clanzscher“ Dschungelcamp war mit von der Partie. Das freute Mitglieder des Heimatvereins besonders, hatten sich doch um Jonas Müller und Nick Lohse junge Leute zusammengetan, die schon als Kinder beim Mannschatzer Umzug dabeiwaren und nun selbst mit eigenen Ideen das Geschehen bereicherten. „Ich erinnere mich noch gut, als Jonas mit einem Trettraktor im Zug mitlief. Heute ist er mit einem großen Traktor dabei“, so Katrin Müller vom Vereinsvorstand der Gastgeber.

Im Umzug zu finden waren auch verschiedene Faschingsvereine aus der Region, die es sich nicht nehmen ließen, die Mannschatzer zu unterstützen. Die DCC Narren aus der Heide waren sogar mit zwei Prinzenpaaren angereist. Von den Neussenern fuhr der gelbe Trabi mit. Die Karnevalisten aus Strehla und Oschatz fehlten ebenso nicht.

Asterix und Obelix unbesiegbar

„Das war wirklich wieder ein toller Umzug. Der Weg mit unseren Bewohnern hat sich wieder gelohnt“, so Betreuerin Simone Rudolph, die gemeinsam mit Sarah Mazur und den Bewohnern der Wohnstätte 2 der Lebenshilfe in Oschatz in den Ortsteil gekommen war. „Und die Sonne lacht wieder in Mannschatz, was kann es zu solch einem Ereignis Schöneres geben“, bemerkte Andreas Silbermann, der als Opa kostümiert das Geschehen gemeinsam mit Annett Kühn beobachtete.

Als der Tross von Schmorkau zurückgekehrt war, wurde beim Straßenfasching weitergefeiert. Hier sorgte das Wodka-Trio für Stimmung und mancher entschloss sich sogar spontan zu einem Tänzchen. Dabei stieg bei vielen der Wartenden die Spannung darauf, welcher Wagen in diesem Jahr als schönster von den Faschingsgästen gewählt wurde. Den Titel holten sich „Asterix und Obelix im Olymp“, den Schmorkauer um Ede, Hagen, Ivonne, Florian und Co gestaltet hatten.

Von Bärbel Schumann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Alternative Antriebsformen – allen voran der Elektromotor – werden bei Fahrzeugen des öffentlichen Personennaheverkehrs immer populärer. Allerdings nur in großen Städten: Auf dem Lande und für kleine ÖPNV-Betriebe lohnt sich der Umstieg nicht. OVH-Geschäftsführer Joachim Herrmann erklärt, warum.

12.02.2018

Wenn das Busticket immer wieder teurer wird, fragt mancher zurecht nach der Gegenleistung. Die kommt jetzt: Drahtloses Internet im Linienbus ist bei der OVH keine Zukunftsmusik mehr. Und wenn der Hotspot ein Mal anliegt, dann löst das Internet auf der Straße gleich viele Probleme auf einmal.

11.02.2018

Wenn ein Kurschatten jemand ist, an den man während der Kur sein Herz verliert, dann hat Anja Gehrmann bei ihrem Aufenthalt in Schmannewitz tatsächlich einen gefunden. Ihrer hat allerdings Flügel und darf sie nach der Kur mit nach Hause begleiten.

10.02.2018
Anzeige