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Oschatz Calbitzer Hainstraße nach Sanierung wieder frei
Region Oschatz Calbitzer Hainstraße nach Sanierung wieder frei
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11:41 07.12.2017
Die Calbitzer Hainstraße ist nach der Deckensanierung wieder für den Verkehr freigegeben. Jens Mleinek und Werner Hoff von der bauausführenden Firma, Bürgermeister Matthias Müller und Bauamtsleiter Thomas Keller (v.l.) bei der Abnahme. Quelle: Foto: Jana Brechlin
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Calbitz

Auf der Calbitzer Hainstraße kann der Verkehr wieder rollen. Am Donnerstag trafen sich Vertreter von Baufirma und Gemeindeverwaltung vor Ort, um die Arbeiten abzunehmen und die Strecke für den Verkehr freizugeben.

Anschlüss an Bahnbrücke wird noch angepasst

Vom Abzweig Böhlaer Straße war die Ortsverbindung in den vergangenen Wochen erneuert worden. Dazu wurde zunächst eine Asphaltschicht aufgebracht, um Unebenheiten auszugleichen, bevor die Deckschicht aufgetragen wurde, erklärte Wermsdorfs Bauamtsleiter Thomas Keller. Außerdem seien die Grundstücksausfahrten angeglichen worden. Den Zuschlag für die Arbeiten hatte die Hoff Straßen- und Tiefbaugesellschaft mbH aus Ostrau erhalten. Mitarbeiter des Unternehmens werden im Frühjahr letzte Arbeiten ausführen, wenn der Anschluss der neuen Fahrbahndecke an die Bahnbrücke noch einmal angepasst werden soll, kündigte Keller an.

Förderprogramm funktioniert gut

Für die Deckensanierung auf der 1250 Meter langen Strecke hat die Gemeinde Wermsdorf rund 98 000 Euro ausgegeben. Die Eigenmittel betragen dabei zehn Prozent, 90 Prozent kamen aus dem Fördertopf für kommunalen Straßenbau Teil B. „Das ist ein Förderprogramm, das gut funktioniert, weil wir bereits zu Beginn eines Jahres wissen, wie viel Geld uns zur Verfügung steht und wir das so eintakten können, wie es für uns günstig ist“, sagte Bürgermeister Matthias Müller (CDU). Die Zuschüsse würden nach Straßenkilometern verteilt, und betragen im Fall von Wermsdorf rund 100 000 Euro pro Jahr. Mit Hilfe dieses Programmes konnten zum Beispiel bereits die Straße Am Mühlgraben in Mahlis oder die Calbitzer Flurstraße erneuern. Auch wenn die Hainstraße nicht besonders stark befahren wird, gilt diese als wichtige Verbindung Richtung Dahlen und Malkwitz. „Mit der Sanierung haben wir etwas dafür getan, dass die Straße langfristig erhalten wird“, unterstrich Thomas Keller.

Von Jana Brechlin

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